
Zugegeben: zurzeit komme ich nicht wirklich oft zum Entspannen. Vor kurzem habe ich sogar ein interessantes Streitgespräch mit Max über dieses Thema geführt, woraufhin wir uns trotzdem nicht einigen konnten. Er hält es schlichtweg für faul sich ein paar Stunden in irgendeine Ecke zu verkriechen und einmal “nichts” zu tun. Ich bin da aber ganz anderer Meinung – hier meine Eigenarten in Sachen “Wo, wie und wann entspannst du (warum, wieso weshalb)?”:
Grund für meinen folgenden Seelenstriptease ist übrigens die erste Blogparade von Bastie und Silke verantwortlich. So, dann fange ich mal mit dem aktuellsten Beispiel an: im Selbstversuch habe ich heute nämlich eindeutig festgestellt: im Physikunterricht entspannen (besser gesagt schlafen) ist unmöglich. Der Lehrer unterbricht die Ruhe einfach immer mit seinen lauten Experimenten. Ich hatte mir ja eigentlich gute Chancen ausgerechnet dort einpennen zu können, weil dieser Lehrer eine ziemlich ruhige Stimme und ein einschläferndes Sprechtempo hat. Da ist aber leider nix drauß geworden. Verflucht sei die Elektrizitätslehre! .wein
Aber mal im ernst: wenn ich einen stressigen Tag hatte (gelegentlich kommt es auch vor, dass die Nacht ebenfalls stressig ist), dann schmeiße ich mich auf irgendein Sofa hier im Haus oder lege mich aufs Bett in meinem Zimmer. Alle Dinge, die klingeln, piepsen oder bellen könnten, werden abgeschaltet und ausgesperrt und dann nehme ich mir entweder ein gutes Buch zur Hand oder werfe meinen iPod an.
Gelegentlich soll es auch schon passiert sein, dass ich während dem Lesen eingeschlafen bin, aber das halte ich für ein Gerücht. *ggg*
Was auch gut hilft ist ein Tag in der Natur. Einfach mal eine Decke in den Rucksack packen, sich eine schöne große Wiese aussuchen und auf ihr die lächelnde Sonne genißen. Harr, wundertoll! Aber darüber brauche ich mir eigentlich gar keine Gedanken zu machen – ich habe ja genug zutun, was mich vom Entspannen abhält. *g*
Bis bald. Tschöö.