Nein, ich hab nichts zu meckern. Wirklich nicht. Versprochen. In den folgenden Abschnitten möchte ich euch einen kleinen Umriss über Spore geben, weil ich das Spiel an sich ziemlich genial gemacht finde, auch wenn das, wenn ich mir einige Bewertungen im Netz anschaue, nicht alle so sehen.
Die Zellphase
Zu Beginn des Spiels befindet man sich in der sogenannten Zellphase und schwimmt als kleines Mikrob durch die Ursuppe. Nachdem man sich entschieden hat, ob man Pflanzen-, Fleisch-, oder Allesfresser ist, muss man dementsprechend pflanzliche oder fleischige Grütze fressen. Oder eben beides. Durch das Fressen bekommt man DNA-Punkte zugeschrieben, die man dann umtauschen kann, um seinen Einzeller mit weiteren Körperteilen auszustatten (beispielsweise einem Schwanz, oder einem Elektroschocker, etc.) Während der Einzeller wächst, stößt man immer wieder auf größere Getiere, die möglichst gemieden werden sollten, da auch diese Hunger haben. Besonders gut finde ich in dieser Phase die Animation. Bei flüssigen Bewegungen und lustigen Geräuschkulissen macht das Schwimmen durchs Wasser richtig Spaß.
Die Kreaturenphase
Nachdem man seiner Minikreatur Beine angesetzt hat, ist man bereit den Planeten zu erobern – und das nicht
nur unter Wasser, sondern von nun an auch an Land. Man muss sich mit anderen Kreaturen anfreunden, und bekommt so mehr Verbündete. Egal ob man ihnen ein Ständchen singt, tanzt oder sie einfach nur lieb anlächelt. Natürlich muss man die anderen Kreaturenvölker nicht nur beliebäugeln, sondern kann sie auch angreifen und ausrotten – kommt ganz darauf an, wie sympathisch man die anderen Geschöpfe findet. In der Kreaturenphase verbringt man Milliarden von Jahren (natürlich nur im Spiel, versteht sich) und entwickelt sich weiter … irgendwann ist man dann bereit für ein intelligentes Leben – in der Stammesphase.
Die Stammesphase
In diesem Spielabschnitt geht es nicht mehr nur um Kreaturen, sondern um komplette Stämme. Ab sofort gibt es die Möglichkeit Gebäude zu bauen. Auch hier gilt (wie in den bisherigen Phasen): wenn man einmal verstanden hat, was man tun muss, wiederholt man dies einfach bei anderen Stämmen und hat nach einer Weile auch diese Phase hinter sich gebracht.
Ich zitiere an dieser Stelle mal Wikipedia: “Der Spieler beeinflusst seine Gruppe mit dem Kauf von Gegenständen wie Speerständer, Trommeln oder Lagerfeuer. Diese können in bestimmten Gebäuden erworben werden. Es gibt Gebäude in drei Kategorien: Musikgebäude, Waffengebäude, Nahrungsmittelgebäude. Die Gegner dieser Phase sind nicht mehr die Kreaturen der vorherigen Phase, sondern computergesteuerte Gruppen der eigenen Spezies, die sich im Verlauf dieser Phase zu einem eigenständigen Stamm entwickelt haben. Der Spieler kann mit diesen Gruppen interagieren und beispielsweise mit ihnen Krieg führen, Gegenstände stehlen, handeln oder durch musikalische Darbietung eine Allianz mit ihnen eingehen.” Hat man es geschafft, dass einem alle anderen Stämme unterworfen sind, kann es mir der nächsten Phase weitergehen.
Die Zivilisationsphase
Aus einem Stamm entwickelt sich eine gesamte Zivilisation – oder wie im Spiel genannt: Stadt. Kurz und kanpp: Ziel dieser Phase ist es, alle Städte auf dem Planeten zu beherschen – das ganze mit kriegerischen, religiösen, wirtschaftlichen oder diplomatischen Mitteln. Dazu kann man sich Fahrzeuge, Flugzeuge und Schiffe basteln. Danach baut man sich das ultimative Raumschiff, mit dem man in der nächsten und letzten Phase interagiert.
Die Weltraumphase
Hier spielt man am längsten, da es in dieser Phase am meisten zu entdecken gibt. Tausende Planeten warten darauf entdeckt zu werden, und mindestens doppelt so viele Kreaturen tummeln sich auf diesen Planeten. Die Kolonien auf diesen Planeten führen nun ein Eigenleben und der Spieler ist ab sofort nur noch für das Raumschiff verantwortlich, dass neue Planeten untersucht, Gewürze transportiert und verkauft, Kontakte mit anderen Zivilisationen knüft, Artifakte sucht und, und, und … Man muss sich Medallien erarbeiten, indem
man verschiedene “Missionen” erfüllt. Beispiele wären da zum Beispiel: 100 Planetensysteme entdecken, 5 Kolonien erichten, 3 Kriege entfachen, … dies ist eine nahezu unendliche Phase, da es auch ein nahezu unendliches Universum ist, indem man sich frei bewegen kann. Alles was man dort machen kann aufzuzählen würde an dieser Stelle zu weit führen.
Mein Fazit
Ich finde dieses Spiel absolut genial und extrem kurzweilig. Mal von dem Kopierschutzgelaber abgesehen (was eh alles nur so halb wild ist), gibt es eigentlich kaum was zu meckern. Hin und wieder sind mir nur mal ein paar Übersetzungsfehler aufgefallen (sowas darf eigentlich nicht passieren), die aber glaube ich mit dem neusten Patch wieder gefixt worden sind. Spore lebt von den Editoren. Man kann sich Häuser, Autos, Flugzeuge, Schiffe und natürlich auch Kreaturen erschaffen – was wohl der größte Reiz an diesem Spiel ist.
Die Aleks’sche Empfehlung: Spore – kaufen, kaufen, kaufen!
Bis bald. Tschöö.