So kurz von den Prüfungen

Langsam wird’s mir mulmig. Die ganzen Prüfungen – unter anderem auch die praktische für den Führerschein – kommen immer näher. Alles in allem habe ich ein gutes Gefühl, nicht alleine deshalb, weil meine bisherigen ja schon so extrem gut gelaufen sind. Werde das alles schon irgendwie schaukeln. Die nahe Zukunft ist ja auch schon gesichert. Letzte Woche ging es zwecks Psychohygiene und so mit Freund und Familie in den Tierpark Hirschfeld. Bei sonnigem Wetter konnte ich endlich mal die Seele baumeln lassen. So kurz vor den Prüfungen.

Bis bald. Tschöö.

Es tut sich was

Es gibt immer mehr positive, zukunftsverändernde Neuigkeiten. Aber pssss….alles noch Geheim. Ich wollte nur mal ein Lebenszeichen von mir geben und mitteilen, dass es mir trotz Stress (so schlimm war es definitiv noch nie, aber natürlich ist es Eustress) so gut geht wie schon lange nicht. Nur das Bloggen bleibt da ein bisschen auf der Strecke, aber das seid ihr ja mittlerweile von mir gewöhnt.

Bis bald. Tschöö.

Brumm!

Zuerst darf ich die freudige Nachricht verkünden, dass ich in meiner ersten mündlichen Prüfung eine 1 ersprochen habe.

Jetzt aber zur Fahrschule: es geht voran. Zurzeit versuche ich soviel wie möglich zu fahren, um mich an das Gefährt zu gewöhnen. Das Anfahren klappt immer besser, Wenden in 3 Zügen habe ich intus und das Parken wird auch noch. Fahren ist toll.

Bis bald. Tschöö.

Fahrstunde, die zweite!

Nach meiner (ich bin immer noch so froh) bestandenen Theorieprüfung gestern, geht es heute direkt ins Auto. Wer auf den Straßen Plauens unterwegs sein sollte, ist hiermit also offiziell gewarnt. Das Anfahren habe ich ja schon ein wenig geübt und mal sehen, was von der letzten Fahrtstunde so hängen geblieben ist. Vielleicht kann ich heute ja schon etwas mehr Gas geben. Motiviert bin ich auf jeden Fall top!

Bis bald. Tschöö.

der 03.03.2011, 16 Uhr

Eigentlich sollte ich lieber nicht darüber schreiben, denn wenn ich durchfalle, dann weiß es jeder. Aber die Aufregung muss jetzt einfach mal ein bisschen abgebaut werden – und wenn’s über die Finger mit diesem Blogeintrag ist.

Juhu!  Heute habe ich meine Fahrschul-Theorieprüfung. Eigentlich bin ich guter Dinge, da die Fragen ja jetzt auch nicht soooo schwer sind. Bei meinen Testbögen bin ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr durchgefallen und alle zu lernenden Zahlen oder Formeln habe ich im Kopf. Kann eigentlich nichts schief gehen. Hoffe ich.

Bis bald. Tschöö.

Mit 200 gegen die Wand

…bin ich zum Glück nicht gefahren. Nach einer längeren technischen Einführung durfte ich die Gemeinheit des Kupplungtretens erfahren und wurde in meiner ersten Fahrstunde auf die ahnungslosen Passanten und Autofahrer losgelassen.

Danach ging es schon in die Stadt (musste wie bei einem Computerspiel nur lenken, was die ganze Sache wesentlich einfacher machte).

Fürs erste Mal fühlte sich dieses “Autofahren” ziemlich unbeholfen an. Mal schauen wielange ich brauche, um mich daran zu gewöhnen. Achja: und wieso sagt mir vorher niemand, dass das Auto trotz Nicht-Gas-Gebens trotzdem rollt? Spannend war’s…

To be continued.

Bis bald. Tschöö.

Theoretisch ist die Theorie gelaufen

Ich habe ja schon mehrmals (eins, zwei) darüber philosophiert, ob ich das Führerschwein den Führerschein machen soll.

Vor ein paar Wochen habe ich mir ein Herz gefasst und mich für einen Intensivkurs in den Winterferien angemeldet. Und tadaaaa….was soll ich sagen. Ich bin gerade dabei diesen sehr erfolgreich zu absolvieren. Ich hätte es auch vermisst 2 Wochen lang nicht den Streber zu spielen. So kann ich wenigstens die in der Fahrschule nerven.

Morgen ist der vorletzte Tag und dann habe ich es schon geschafft. Voraussichtlich nächsten Montag mache ich direkt die Theorieprüfung. Ick freu mir. Drücken Sie mir die Daumen!

Bis bald. Tschöö.

Hochgearbeitet

So. Schluss. Aus und vorbei. Meine fünfjährige Werbungsaustragekarriere ist hiermit offiziell vorbei. Gestern habe ich das letzte Mal zusammen mit meinem Freund die Werbungen sortiert, die dann vom Familien-Kollegium ausgetragen wurden.

Einen halben Cent pro Werbung konnte ich erwirtschaften. Zweimal die Woche mit je 5 bis 6 verschiedenen Werbungen. Zu Höchstzeiten sogar mal 13 oder mehr. Mal so im Kopf überschlagen dürften das 12 Stunden Arbeit pro Woche gewesen sein (Austragen+sortieren, das zwei mal) also 48 Stunden im Monat für einen Lohn zwischen 80 und 120 Euro. Macht einen Stundenlohn von knapp 2 Euro. Wums!

Dank tatkräftiger Unterstützung von allen möglichen Leuten, musste ich die Zeitungen auf Ende zu zum Glück nicht mehr alleine austragen, was meinen Stundenlohn in wahnsinnige Höhe schießen ließ, aber zwecks fehlender Motivation habe ich nun doch entschlossen aufzuhören. Die Ära “Haut- und Lungenkrebs durch Druckerschwärze”  ist damit beendet. Amen.

Bis bald. Tschöö.

Um mal was leckeres zu bloggen

Noch eine Woche arbeite ich im Rahmen meiner Ausbildung in einem Altenpflegeheim. Da ich bisher fast nichts darüber gebloggt habe, möchte ich das natürlich schleunigst nachholen.

Heute hat eine Bewohnerin so schlimmen Durchfall gehabt, dass sie sogar durch ihre Windel, Unterhose und Hose auf den Rollstuhl gemacht hat. Leckererweise, es sollte sich ja schließlich lohnen, ausgerechnet zum Mittagessen, wo also alle anderen Mitbewohner auch noch im Speisesaal saßen. Genau dieselbe Bewohnerin hat sich vor ein paar Tagen ebenfalls schon mal in die Windeln gemacht und danach ihren ganzen Körper mit dem Kot eingerieben. Sogar die Haare waren voll damit.

Aber zum Glück gibt es da so einen geruchsreduzierenden Schaum, den man sofort auf die betroffenen Körperstellen sprühen kann. Das macht die Sache dann immer nur halb so ekelig.

Bis bald. Tschöö.

Ich bin ein guter Mensch, hat sie gesagt.

Das erste was ich dachte, als ich meinen ersten Feierabend machen konnte, war, “Gott sei Dank bist du Gesund und nicht von anderen Menschen abhängig”. Man lernt das Leben viel mehr schätzen, wenn man sieht, wie zerbrechlich es ist.

Seit Anfang Januar arbeite ich im Rahmen meiner Ausbildung in einem Altenpflegeheim. Das ist das erste Mal, dass ich mit der Altenpflege in Kontakt komme und ich muss schon sagen, dass die ersten paar Tage mich ein bisschen schockten.

Wenn man diese ganzen schwachen, alten Menschen sieht, die kaum noch laufen, essen oder gar sprechen können, hat man schon erst mal ein mulmiges Gefühl. Diese apathischen Blicke machen mich wahnsinnig. Ich will helfen, aber kann meistens nicht. Weil die Bewohner nicht können.

Auf der Demenz-Station, in der ich eingesetzt bin, liegt zurzeit eine Frau im Sterben. Morgen oder übermorgen ist es dann wohl so weit, dass auch die letzten Körperfunktionen, die noch vorhanden sind, aussetzen und die arme Frau endlich befreit wird. Gestern hat sie noch gegessen und ich konnte sie mit einem aufmunternden Gespräch zum lächeln bringen. Das Erfolgserlebnis hielt bis heute an, als ich die Nachricht bekam, dass die alte Dame nahezu regungslos im Bett liegt, nicht bewegt werden kann und sich nicht mal mehr füttern lässt. Viel kann man für die fast hundert-jährige Frau wohl kaum noch tun.

Meine Kollegen fangen mich Gott sei Dank immer wieder auf und bringen mich dazu, einen Gewissen Abstand zu den Bewohnern zu bewahren, um nicht selbst an der Arbeit kaputt zu gehen. Um ehrlich zu sein bewundere ich diese Menschen, die so professionell mit Leben und Tod umgehen können. Ich, für meinen Teil, bin froh, wenn ich das Praktikum in gut drei Wochen hinter mir habe.

Auf der Neon-Webseite gibt es einen schönen, kleinen Artikel, der zum Thema passt.

Bis bald. Tschöö.

Die beste Diät ist ein voller Terminkalender

Die letzten 3 Wochen habe ich 2 Kilo abgenommen und das nur, weil ich von früh um 6 bis mindestens abends 20 Uhr beschäftigt war. Manchmal kam ich auch erst nachts 23 Uhr von der Arbeit nach Hause und musste früh um 6 schon wieder zur Schule.

Gegessen habe ich natürlich denkbar wenig. Gerade mal eine Brotdose und 2 bis 3 Wasserflaschen habe ich immer bei mir. Deshalb aber ständig hungrig? Keineswegs. Ganz im Gegenteil. Selbst spät abends macht mein Bauch keine Anzeichen Nachschub haben zu wollen.

Nächste Woche sieht meine Planung genau so aus. Da ist sogar das Wochenende mit einer Fahrt nach Leipzig einberechnet, weil ich dort an einer Fortbildung teilnehme.

Wer gerade keine Termine hat, für den ist auch ein leerer Kühlschrank eine Diät-Variante. Mit dem kann man auch prima abnehmen.

Bis bald. Tschöö.