Eigentlich bin ich nicht wirklich abergläubig, aber ab und an passieren schon Dinge … Gestern zum Beispiel: ich cleverer Russe habe meine alte Wohnung schönräumen wollen und natürlich alle drei Türschlüssel in einem Rucksack. Wie es kommen musste vergesse ich den Rucksack auf dem Weg zur Arbeit natürlich in der alten Wohnung. Ergo: niemand, wirklich niemand, auch nicht der clevere Russe, hat mehr Zutritt zu dieser Wohnung. Fenster zu. No way.
Deshalb musste ich also zu meinen Eltern und einen Schlüsseldienst rufen. Gesagt getan. Allerdings ging der erste (im Nachhinein: zum Glück) nicht an’s Telefon. Der zweite war recht freundlich und versicherte in einer viertel Stunde da zu sein. Ich also wieder zurück zur Wohnung, um auf den Mann – bei dem ich vermeintlich viel Geld (für einen Moment der Unaufmerksamkeit) lassen werde – zu warten.
Als der Schlossknacker dann endlich kam und aus dem Auto stieg, schaute ich nicht schlecht. Ein Twitterer, der mir schon mal half (damals inserierte ich per Twitter, dass ich einen Kühlschrank brauche und er hatte zufälligerweise noch einen Zuhause stehen und mir geschenkt), lächelte mich an und öffnete mir die Tür in weniger als 10 Sekunden.
Wenn das mal kein Grund ist, sich bei Twitter anzumelden, dann weiß ich auch nicht. Nach einem kurzem Plausch war ich megaglücklich und wusste gar nicht, wie ich mich bedanken sollte. So ein Glück, kann man im Leben nur selten haben und wenn, dann sollte man diese Momente erkennen und bis aufs Letzte genießen. Es war wohl Schicksal, dass der erste Schlüsseldienst nicht ran gegangen ist und ich per Zufall und total unbewusst die Nummer des Twitterers wählte. Danke auch nochmal auf diesem Wege an den netten Herrn! Der Hammer! :D
Bis bald. Tschöö.