Das 90-Grad-Stürzel

Heute bekam ich während des Unterrichts eine eMail von unseren Banknachbarn mit folgendem Bild.

Wenn man genau hinschaut, zeigt das Stürzel, das im Übrigen den ganzen Tag nicht wegging, da Mega-Schaumfestiger, sogar ein bissl nach oben und ist somit mehr als im 90-Grad-Winkel verstürzelt! :D

Bis bald. Tschöö.

24h sind zu wenig!

Um es kurz zu machen. Heute ist zu wenig Tag für zu viele Aufgabe. Am besten wäre es, wenn mich jetzt jemand einmal in der Mitte teilt und ich an zwei Orten gleichzeitig sein kann. Von Multitasking halten meine Lehrer nämlich leider nichts. Aber deren Unterricht folgen ist irgendwie auch nicht drin. Dilemma. Aber irgendwie bekomme ich das schon hin.

Heute ist übrigens Weltmännertag UND mein Lieblingsfreund hat Geburtstag. Alles Gute auch auf diesem Wege nochmal zum 19. Schatzn! :) Toi, toi, toi für die Schauspielschule in Rostock und den anderen, viel Gesundheit, viel Aleks und alles andere, was du dir wünschst.

So, ich muss weg. Womit fange ich nur an.

Bis bald. Tschöö.

Zum Glück bin ich zu doof zum Kaffee kochen

Ab morgen ist es wieder soweit. Ich bin wieder einer derjenigen, auf die lächelnd herabgeschaut wird, ohne die dennoch nichts funktioniert, die der eine freundlich einbezieht, der andere lediglich zum Kaffee kochen degradiert. Ich bin Praktikant. Für nur zwei Wochen, das reicht für den Anfang.

Am Freitag habe ich mir die Einrichtung schon einmal angeschaut, um einen ersten Eindruck zu bekommen. Bisher kann ich nur positives sagen. Die Kollegen sind wahnsinnig nett, das Klientel passt und auch mit den Räumlichkeiten kann man gut arbeiten. Mal schauen, ob diese guten Bedingungen diese zwei Wochen durchhalten. Ich bin ja immer ein bisschen skeptisch, wenn ich in eine neue Arbeitsstelle komme. Schließlich bin ich als Praktikant ganz unten in der Nahrungskette.

Bis bald. Tschöö.

Vitamin T(witter)

Eigentlich bin ich nicht wirklich abergläubig, aber ab und an passieren schon Dinge … Gestern zum Beispiel: ich cleverer Russe habe meine alte Wohnung schönräumen wollen und natürlich alle drei Türschlüssel in einem Rucksack. Wie es kommen musste vergesse ich den Rucksack auf dem Weg zur Arbeit natürlich in der alten Wohnung. Ergo: niemand, wirklich niemand, auch nicht der clevere Russe, hat mehr Zutritt zu dieser Wohnung. Fenster zu. No way.

Deshalb musste ich also zu meinen Eltern und einen Schlüsseldienst rufen. Gesagt getan. Allerdings ging der erste (im Nachhinein: zum Glück) nicht an’s Telefon. Der zweite war recht freundlich und versicherte in einer viertel Stunde da zu sein. Ich also wieder zurück zur Wohnung, um auf den Mann – bei dem ich vermeintlich viel Geld (für einen Moment der Unaufmerksamkeit) lassen werde – zu warten.

Als der Schlossknacker dann endlich kam und aus dem Auto stieg, schaute ich nicht schlecht. Ein Twitterer, der mir schon mal half (damals inserierte ich per Twitter, dass ich einen Kühlschrank brauche und er hatte zufälligerweise noch einen Zuhause stehen und mir geschenkt), lächelte mich an und öffnete mir die Tür in weniger als 10 Sekunden.

Wenn das mal kein Grund ist, sich bei Twitter anzumelden, dann weiß ich auch nicht. Nach einem kurzem Plausch war ich megaglücklich und wusste gar nicht, wie ich mich bedanken sollte. So ein Glück, kann man im Leben nur selten haben und wenn, dann sollte man diese Momente erkennen und bis aufs Letzte genießen. Es war wohl Schicksal, dass der erste Schlüsseldienst nicht ran gegangen ist und ich per Zufall und total unbewusst die Nummer des Twitterers wählte. Danke auch nochmal auf diesem Wege an den netten Herrn! Der Hammer! :D

Bis bald. Tschöö.

9/11

Heute vor genau 10 Jahren erschütterte ein Terroranschlag die ganze Welt. Und seit dem ist nichts mehr wie es war. Wir sind ständig umgeben vom Terrorwahn und die Politiker bemühen sich erfolgreich darum die Freiheit abzubauen, um Sicherheit zu schaffen. Stellt sich die Frage, was das Ziel der Attentäter war. Der Anschlag an sich oder eben dieser Zustand. Angst. Hektische Entscheidungen. Sie haben ihr Ziel auf jeden Fall erreicht.

2001 war ich 10 Jahre alt. Nach der Schule war ich bei meinen Großeltern. Nach dem Mittagessen und den Hausaufgaben entspannten wir auf dem Sofa und ließen uns unterhalten. Unsere Lieblingssendung wurde auf einmal jedoch durch eine Breaking-News-Nachricht unterbrochen und wir sahen zum ersten mal die schrecklichen Bilder. Das erste Flugzeug stürzte in den einen Turm. Nahezu live konnte man dann mitverfolgen, wie das zweite hineinflog und wie die Hochhäuser nacheinander einstürzten.

Ich weiß nicht ob ich das damals schon alles verstanden habe. Zumindest war ich sehr betroffen. Diese Bilder haben sich so in meinen Kopf eingebrannt, dass ich heute noch Gänsehaut bekomme, wenn ich an genau diese Situation und die Berichterstattung im Fernsehen zurück denke. Hat euch dieses Ereignis auch geprägt? Ich würde mich sehr über Kommentare und eure persönlichen Erfahrungen freuen.

Bis bald. Tschöö.

Home, sweet Home!

Zwei Jahre lang habe ich nun in meiner ersten eigenen Wohnung gelebt. Mit einer neuen Ausbildung ziehe ich auch in ein neues Appartement, was sich im Gegensatz zu meiner alten Bude nicht mehr im Erdgeschoss, sondern im Dachgeschoss befindet, absolut lichtdurchflutet ist und ein Bad mit Fenster besitzt. Außerdem habe ich nun einen Keller und wieder einen ordentlichen Internetanschluss (!!!!!).

Bilder folgen demnâchst. Achja und Thema Schule: ich mag meine neue Klasse sehr und freue mich schon auf die nächsten drei Jahre. Habe sogar schon meine erste Gitarrenstunde absolviert. Wird spannend.

Bis bald. Tschöö.

Wenn der Ernst des Lebens wieder beginnt

Hallo meine nicht vergessenen Blogleser (falls es überhaupt noch welche gibt :D). Nach einem sonnigen Tag am Stausee Pirk mit meiner Herzdame Nick stellte ich fest, dass morgen mein letzter Ferientag ist.

Nach einer halben Ewigkeit steht dann wieder regelmäßig Schulbankdrücken auf dem Programm. Wenn alles gut läuft, dann sind das die letzten drei Jahre Schule meines Lebens – von insgesamt 16.

Ich freue mich schon wieder richtig drauf. Dieses öde Nichtstun steht mir langsam bis zum Hals. Da kommt mir ein geordneter Tagesablauf eigentlich ganz recht. Selbst wenn es Schule ist.

Bis bald. Tschöö.

Wir fahren nun doch zum CSD

Nach langem hin und her habe ich nun doch für morgen frei bekommen (danke an die beste Chefin der Welt!) und Nick und ich können den CSD 2011 in Nürnberg rocken. Ich hoffe es wird mindestens genauso toll wie vergangenes Jahr. Zur Erinnerung:

Nun hoffen wir mal, dass uns unser Kontaktmann für einen Truckplatz nicht hängen lässt und sich bis morgen nochmal meldet, denn dann könnten wir die Parade sogar von einem LKW aus miterleben.

Natürlich drehe ich auch dieses Jahr wieder ein kleines Video, um das Straßenfest und die nachfolgende Party für die Ewigkeit festzuhalten. Sehen wir euch alle also morgen in Nürnberg? :)

Bis bald. Tschöö.

Jetzt oder nie

Manchmal bin ich sehr spontan. So spontan, dass ich im Auto sitze und Lust auf Oststee bekomme. Sogar so spontan, dass ich dann tatsächlich einfach losfahre ohne drüber nachzudenken.

Und nun sitze ich hier in meinem Auto und lege einen kleinen Zwischenstop in Leipzig ein. Werde in meinem Siggi übernachten bis es morgen nach Berlin weitergeht und ich mich da ein wenig umschauen werde. Das große Ziel ist Usedom. Wahrscheinlich dann ab Montag.

Diese “kleine Deutschlandtour” war schon die ganzen Ferien lang geplant und wäre ich heute nicht los gefahren, wäre das wohl nie etwas geworden. Zwar weiß nun nicht mal mein Freund, dass ich einfach davongedüst bin (naja….jetzt schon), aber nach zwei Wochen Betreuer in einem Feriencamp darf man schon mal ein bissl gaga im Hirn sein und unüberlegt Dinge tun.

Ab Donnerstag bin ich dann wieder in Plauen. Bis dahin werde ich die Zeit der Freiheit einfach genießen und mich mal richtig erholen. Ein wenig Zeit nur für mich haben. Gut.

Bis bald. Tschöö.

Like a hobo

Schon irgendwie eigenartig diese Zeit gerade. Seit die Prüfungen zuende waren, sind plötzlich alle Lasten von mir gefallen. Keine Pflichten, Verantwortungen und Ängste mehr. Nur noch ich und 10 Wochen Freiheit.

Naja nicht so ganz. Nebenjobben muss ich schon noch ein paar mal die Woche. Aber das sehe ich eher als Fitnessstudioersatz an, anstatt Arbeit.

10 Wochen … und davon sind nun immer noch 6 übrig. Leipzig, Berlin, Chemnitz, Gera, Zwickau und Plauen kenne ich mittlerweile schon in und auswendig. Nürnberg, Hannover und Köln sind noch an der Reihe. Und wenn meine Arbeitszeiten günstig sind, sicher noch mehr.

Eigenartig meinte ich am Anfang übrigens durchaus positiv. Man denkt nur von Tag zu Tag und kann endlich mal tun und lassen was man will. Natürlich ist ein strukturierter Tagesablauf wichtig und richtig. Aber nach 14 Jahren Schule ist so ein zehnwöchiger Seelenurlaub schon mal drin. Schön ist’s.

By the way: ich habe das Aleks-Blog Design mal wieder umgewerkelt und es mal wieder etwas persönlicher gestaltet. Die Bilder in der Kopfzeile werden sich immer mal ändern. Je nachdem, wie aktiv ich meine Canon 550D missbrauche.

Bis bald. Tschöö.

Tropical Bärlin

Das verlängerte Wochenende im Tropical Island inklusive Berlintour ist leider schon wieder vorbei. Was bleibt sind supertolle Erinnerungen und ein paar Bilder.

In das Tropical Island passen 3 Fußballfelder. Anders ausgedrückt: die amerikanische Freiheitsstatue würde hochkant und der Pariser Eifelturm liegend reinpassen.

Wir haben den ganzen Tag eigentlich nichts anderes gemacht als entspannt. Entweder am Strand, auf einer Liege oder im Whirlpool. Totaaaaal anstrengend sage ich euch! Tagsüber ist es dort aber aufgrund der Menschenmassen ziemlich überfüllt.

Erst nachts wird es richtig romantisch. Die tolle Beleuchtung bringt eine geniale Atmosphäre in die Halle, die um einiges besser ist als tagsüber. Die Schwimmbecken hat man fast für sich alleine.

Gesamtfazit: dolle! XD

Ebenso wie Berlin, das uns von unserem persönlichen, schwulen Stadtführer Max sehr fundiert näher gebracht wurde. Zitat: “Das ist das Brandenburger Tor. Darüber weiß ich nix.”

Nachdem ich von einer McDonalds-Mitarbeiterin gebeten wurde weniger zu essen ging es einmal quer durch die Tiergarten und mit dem Auto durch halb Berlin. Vom Brandenburger Tor über die Siegessäule (tausendspuriger Kreisverkehr) hin zum Alexanderplatz.

Max: gerne wieder! :)

Achja und davor waren wir noch im Labyrinth Berliner Zoo. (Bild folgt) Einfach nur toll dieses Wochenende!

Bis bald. Tschöö.