Was du heute kannst verschieben, …
Und nun sitze ich hier und prokrastiniere schon wieder. Ich schaue BrokenComedy auf Pro7, twittere und schreibe diesen Blogeintrag. Eigentlich müsste ich ja ein Arbeitsblatt für die Präsentation morgen gestalten. Aber ich schiebe es wie immer gekonnt vor mir her. Und dann sitze ich nachts um 1 wieder vor dem PC und mache das sinnloserweise auf den aller aller … wirklich ALLLER letzten Drücker. Typisch Aleks.
Frage mich gerade, ob ich mir das je abgewöhnen kann. Ich meine. Einerseits hat es ja seine Vorteile. Ich nutze die 24 Stunden des Tages wirklich gekonnt aus. Für dieses sinnlose “Schlafen” verschwende ich so wenig Zeit wie möglich. Dafür habe ich tagsüber mehr Zeit für andere lustige Dinge. Wie heute zum Beispiel: da habe ich mich mal wieder mit der Bafög-Tante herumgestritten und inflationär getwittert. Das sind die wahren Probleme, mit denen man sich rumschlagen muss. Schule wird eh überbewertet. Im übrigen: Merkt ihr, wie überdurchschnittlich lang dieser Beitrag wird.
Erstaunlich wie kreativ ich werde, wenn ich etwas vor mir herschiebe. Vielleicht schaffe ich es irgendwann einmal etwas solange vor mir herzuschieben, bis ich es vergesse. Oder noch besser: bis es gar nicht mehr existiert. Dann wäre da wenigstens endlich nicht mehr dieses schlechte Gewissen. Dieses ekelhafte. Der wohl einzige Nachteil von Prokrastination. Schreibe ich das überhaupt richtig? Ach egal. Ich mache mich jetzt mal an die Arbeit. BrokenComedy ist vorbei.
Bis bald. Tschöö.