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Ich habe gerade einen gravierenden Fehler gemacht. Einen Fehler, von dem ich behauptet hätte, ihn niemals zu begehen, weil ich ja weiß, wie offensichtlich sinnlos und dumm die Idee ist. Aber heute habe ich mich dann doch aus fadenscheinigen Gründen zu folgendem Fehlverhalten entschieden: ich habe die Kommentare eines Facebook-Posts gelesen und mich zum mitdiskutieren mitreißen lassen.

Der Titel des Artikels lautete „21-Jähriger setzt sich in Leipziger Asylunterkunft mit Messer auf Fensterbrett und droht zu springen“. Es scheint evident zu sein, dass heutzutage darunter Kommentare wie „hätten sie ihn mal lieber springen lassen“ fast schon in der Mehrheit sind. Kollektiver Hass. Entsetzt fing ich also an einen Kommentar nach dem anderen zu widersprechen. Was ich voraussetzte ist ethisch-moralisches und sozialpolitisches Grundwissen. (Memo an mich selbst: PAHAHAHAHA!)

Jetzt, zwei Stunden später, bin ich sowas von SCHEIßE AGGRESSIV, kann ich euch sagen, dass ich der Menschheit einfach nur noch den Tod wünsche. Entschuldigt mich bitte … ich muss mal eben was kaputt schlagen gehen.

Wenn ich nochmal auf die Idee kommen sollte mich im Internet mit irgendwelchen rechten Trollen anzulegen, möge man mir bitte den Rechner wegnehmen, bevor ich schon wieder sinnlos zwei Stunden Lebenszeit verschwende. Danke für die Mitarbeit.

PS: https://www.facebook.com/notes/ichbinhier-der-verein/offener-brief-an-online-redaktionen-und-journalisten/1130052927158458/

Bis bald. Tschöö.

2 Kommentare

    Hi Aleks, da hilft nur eins: Stark bleiben! Du hast Recht, es ist nicht einfach sich Menschen entgegenzusetzen, deren Hass schon so tief sitzt. So unerträglich dies auch ist, wir müssen den Trolls Gegenwind geben! Liebe Grüße Daniel

    Daniel | vor 1 Jahr

    Ich kann solchen Hass eigentlich auch nicht unwidersprochen stehen lassen, aber ich habe ähnliche Erfahrungen nicht nur im Internet gemacht. Seitdem fällt es mir leichter die rechten Trolle am rechten Rand stehen zu lassen und lieber an anderer Stelle, gesunden Menschenverstand hervorzuheben.

    julian | vor 1 Jahr

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