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	<title>Kommentare zu: Wieso das Bürgergeld nicht funktioniert</title>
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	<description>Deine Mutter liest hier mit!</description>
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		<title>Von: nïkö</title>
		<link>http://www.aleks-blog.de/2010/03/16/wieso-das-buergergeld-nicht-funktioniert/comment-page-1/#comment-10211</link>
		<dc:creator>nïkö</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 13:38:18 +0000</pubDate>
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		<description>ich denke, man sollte vor allem eines im blick behalten: eins der größten probleme, zumindest im wahlkampf, scheint die arbeitslosigkeit zu sein. und die wird im zuge der technisierung immer weiter steigen. und das ist geil, so haben wir uns als steppkes die zukunft vorgestellt: alles wird von maschinen gemacht, niemand muß mehr beschissene jobs machen. und die jobs die weiter existieren, werden, beim bedingungslosen grundeinkommen, angemessen bezahlt werden müssen; dem kann ich eigentlich nix negatives abgewinnen ;) insbesondere im gegenzug zur variante ohne grundeinkommen, bei der sich alles arbeitsmarkt- und lohntechnisch drastisch zuspitzen wird.

also ich denke jedenfalls: wirtschaft und staat dürfte es gu tun wenn sich ein großteil der bevölkerung auf den 800€ ausruht. ausschließlich &quot;gute menschen&quot; braucht es nicht, damit es funktioniert. ich gehe davon aus, daß viele menschen dann außerdem ehrenamtlich sinnvolle tätigkeiten, wie pflegejobs im altersheim u.s.w. aufnehmen werden, die jetzt unterbezahlt und unterbesetzt sind, weil dort das geld fehlt - das ganze dann mit hingabe und ohne überarbeitung - großartig! angemessene bezahlung muß auch nicht gleich inflation bedeuten, denn produktion mit maschinen ist einfach mal wesentlich billiger - und mit grundeinkommen gibt es keine moralischen hürden mehr, arbeitsplätze zu kürzen; der wirtschaftsstandort deutschland, mit dem niedriglöhne verteidigt werden, bekommt plötzlich ganz andere dimensionen. nicht zuletzt die immensen kosten die durch das wegfallen der bürokratie den staat nicht mehr belasteten. wenn man dann noch im gleichen zuge die bierdeckelsteuereform umsetzte.. und dann noch dies: wenn die löhne höher werden, bekommen nicht diejenigen den job, die sich unterbezahlen lassen, statt jenen, die beispielsweise in dubai zu arbeiten, sondern wirklich mal diejenigen, die am besten sind; auch das kann nicht schaden!..

insgesamt eine krasse umstrukturierung mit unsicherem ausgang, eh klar, aber in meinen augen einen versuch wert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich denke, man sollte vor allem eines im blick behalten: eins der größten probleme, zumindest im wahlkampf, scheint die arbeitslosigkeit zu sein. und die wird im zuge der technisierung immer weiter steigen. und das ist geil, so haben wir uns als steppkes die zukunft vorgestellt: alles wird von maschinen gemacht, niemand muß mehr beschissene jobs machen. und die jobs die weiter existieren, werden, beim bedingungslosen grundeinkommen, angemessen bezahlt werden müssen; dem kann ich eigentlich nix negatives abgewinnen ;) insbesondere im gegenzug zur variante ohne grundeinkommen, bei der sich alles arbeitsmarkt- und lohntechnisch drastisch zuspitzen wird.</p>
<p>also ich denke jedenfalls: wirtschaft und staat dürfte es gu tun wenn sich ein großteil der bevölkerung auf den 800€ ausruht. ausschließlich &#8220;gute menschen&#8221; braucht es nicht, damit es funktioniert. ich gehe davon aus, daß viele menschen dann außerdem ehrenamtlich sinnvolle tätigkeiten, wie pflegejobs im altersheim u.s.w. aufnehmen werden, die jetzt unterbezahlt und unterbesetzt sind, weil dort das geld fehlt &#8211; das ganze dann mit hingabe und ohne überarbeitung &#8211; großartig! angemessene bezahlung muß auch nicht gleich inflation bedeuten, denn produktion mit maschinen ist einfach mal wesentlich billiger &#8211; und mit grundeinkommen gibt es keine moralischen hürden mehr, arbeitsplätze zu kürzen; der wirtschaftsstandort deutschland, mit dem niedriglöhne verteidigt werden, bekommt plötzlich ganz andere dimensionen. nicht zuletzt die immensen kosten die durch das wegfallen der bürokratie den staat nicht mehr belasteten. wenn man dann noch im gleichen zuge die bierdeckelsteuereform umsetzte.. und dann noch dies: wenn die löhne höher werden, bekommen nicht diejenigen den job, die sich unterbezahlen lassen, statt jenen, die beispielsweise in dubai zu arbeiten, sondern wirklich mal diejenigen, die am besten sind; auch das kann nicht schaden!..</p>
<p>insgesamt eine krasse umstrukturierung mit unsicherem ausgang, eh klar, aber in meinen augen einen versuch wert.</p>
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		<title>Von: michael</title>
		<link>http://www.aleks-blog.de/2010/03/16/wieso-das-buergergeld-nicht-funktioniert/comment-page-1/#comment-10163</link>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 07:23:31 +0000</pubDate>
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		<description>Es würde jedenfalls nicht ohne weitere Effekte funktionieren. Ein Bürgergeld von 800 € wäre eine so drastische Maßnahme, dass niemand weiß, was dadurch alles passiert. Das muss aber nichts Schlechtes sein.

Zu 1: Diese Tätigkeiten würde SO keiner mehr übernehmen. Man müßte sie angenehmer machen (vielleicht u.a. durch kürzere Arbeitszeiten pro Person) und sie besser bezahlen, damit sich noch jemand findet, der sie tun will. Dadurch würde z.B. Müllentsorgung für den Staat und damit dessen Einwohner erheblich viel teurer werden. Das ist eben genau die Entscheidung, vor der man steht: Wollen wir sagen, &quot;es ist gesellschaftlich gewünscht, dass niemand mehr einen Scheißjob machen muss, um zu überleben&quot;? Ich würde sagen ja, aber natürlich heißt das dann auch, dass wir sehen müssen, wie wir weitgehend ohne Scheißjobs klarkommen. Das wiederum heißt, dass es ökonomischen Druck gibt, Scheißjobs attraktiver zu machen.

Gute Sache, eigentlich. Oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es würde jedenfalls nicht ohne weitere Effekte funktionieren. Ein Bürgergeld von 800 € wäre eine so drastische Maßnahme, dass niemand weiß, was dadurch alles passiert. Das muss aber nichts Schlechtes sein.</p>
<p>Zu 1: Diese Tätigkeiten würde SO keiner mehr übernehmen. Man müßte sie angenehmer machen (vielleicht u.a. durch kürzere Arbeitszeiten pro Person) und sie besser bezahlen, damit sich noch jemand findet, der sie tun will. Dadurch würde z.B. Müllentsorgung für den Staat und damit dessen Einwohner erheblich viel teurer werden. Das ist eben genau die Entscheidung, vor der man steht: Wollen wir sagen, &#8220;es ist gesellschaftlich gewünscht, dass niemand mehr einen Scheißjob machen muss, um zu überleben&#8221;? Ich würde sagen ja, aber natürlich heißt das dann auch, dass wir sehen müssen, wie wir weitgehend ohne Scheißjobs klarkommen. Das wiederum heißt, dass es ökonomischen Druck gibt, Scheißjobs attraktiver zu machen.</p>
<p>Gute Sache, eigentlich. Oder?</p>
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