Hey Aleks, wie findest du TokioHotel?

Tokio Hotel stehe ich ziemlich neutral gegenüber. Abgesehen davon, dass Bill 100%ig schwul ist, weiß ich eigentlich ziemlich wenig von denen und höre auch ihre Musik nicht. Aber wers mag. Wieso nicht? Ist einfach nur Geschmackssache.

(Meiner Meinung nach hat man von denen schon lange nichts mehr gehört, oder? Ist die Ära TokioHotel etwa vorbei?)

Bis bald. Tschöö.

Terrormeldungen in den Medien – was macht das mit euch?

“Heute morgen haben sich zwei Selbstmordattentäterinnen  in der Moskauer Metro in die Luft gesprengt”, hörte ich heute Morgen im Radio. Wie immer bei solchen Anschlägen sind natürlich auch zahlreiche Opfer zu beklagen. Moskau ist erschüttert. “Verstört” schreibt die Zeit sogar.

Doch irgendwie ist das dies mal wieder eine von vielen Meldungen, die ich Tag für Tag den Medien entnehme. Und? Naja es ist halt passiert. Das ganze ist viel zu weit weg, viel zu abstrakt. Oder werde ich vielleicht einfach emotionsloser? Stumpfe ich mehr und mehr ab?

Nach dem 11. September gehören solche Schreckensmeldungen schon fast zur Normalität. Verletzte hier, Tote da. Doch so wirklich mitnehmen, wird mich keine Meldung wirklich mehr. Klar ist es schrecklich für die Opfer und Hinterbliebenden – aber Angst U-Bahn zu fahren oder mit dem Flugzeug zu fliegen, habe ich trotzdem nicht.

Wie geht es euch dabei, wenn ihr die Meldungen aus Moskau seht, hört oder lest?

Bis bald. Tschöö.

Best of Twitter (13)

Ich bin übrigens kurz davor, endlich herauszufinden, ab welcher Papierstapeldicke mir der Locher das Handgelenk bricht. (via @muserine)

“In der Jeans hast Du einen richtig knackigen Po.” “In dem Hut hast Du ein richtig hübsches Gesicht.” (via @litchi7)

War gerade als TV-Tourist bei der Familie und wollte Arte gucken. Die wollen jetzt einen Gentest. (via @n303n)

Mitbewohner ist Ire geworden. (via @UARRR)

Oi, ich hab meinen Grundschulabschluss. Du kannst mir gar nichts! (via @aveo89)

Peinlich, wenn man unerhofft in unerwarteten Situationen Menschen trifft deren Geschlechtsteile man mal im Mund hatte. (via @Chiaki91)

Nerds sagen bei Regen schon mal, dass es Shift. (via @Tirintintin)

Warum sind Ärzte eigentlich nie Krank?Ich glaub ich werd ihm gleich mal ordentlich ins Gesicht husten. Eat this! (via @njum)

zärtlich strich sie hartmut durchs fettige haar und packte ihm für die pause, verteilt auf elf brotbüchsen, das halbe spanferkel ein. (via @Euphoriefetzen)

Bin in Twitterklamotten einkaufen. Für Aldi reichts. (via @ennomane)

Fuck, es schneit und ich muss heute noch Zug fahren. Die ÖBB hat doch sicher schon die Sommerschienen angelegt. (via @Florian_)

Kopfschmerzen! Als echter Web 2.0 Junkie brauche ich schleunigst ein Asprin-Tablet aus dem Apotheken-Store. (via @robvegas)

Neue Psychospielchen der Bahn: Verspätungen ansagen und dann pünktlich kommen. So ist man nicht ganz so frustig. (via @alcanthus)

Bis bald. Tschöö.

Wettermensch

Ich meine jetzt nicht den Kachelmann, sondern mich. Irgendwie bin ich zum totalen Wettermenschen mutiert. Gerade jetzt, wo die Sonne wieder öfter zu sehen ist und die Temperaturen steigen, merke ich richtig, wie meine Laune mit dem Quecksilber mitsteigt. Ich will raus, anstatt andauernd in meiner Bude zu hocken. Ich gehe wieder gerne einkaufen oder einfach mal so spazieren. Und ich freue mich schon wieder auf dem Sommer, wenn ich mir einfach eine Decke mit in den Park nehme und mir die Sonne auf den Bauch scheinen lasse oder ein tolles Buch genießen kann. Oder wie wäre es mal wieder mit einem Freibadbesuch? Ohja! Der Sommer kann kommen! Die passenden Temperaturen haben wir ja schon fast. Und dass der Kachelmann (ach ne der sitzt ja zurzeit in U-Haft, der kann ja gar kein Wetter machen) gesagt hat, dass es am Wochenende schon wieder regnen soll, ignoriere ich mal gekonnt.

Bis bald. Tschöö.

Sehr geehrte Frau Merkel, sehr geehrter Herr Schäuble

Was passiert eigentlich mit dem Geld, dass verloren, vernichtet oder auf irgendeine andere Art und Weise nicht mehr in die Wirtschaft fließt? Die Menge dieses Minusbetrages kann doch nicht statistisch erfasst werden, da sie vollkommen unbekannt ist. Und einfach so mal mehr Geld drucken, funktioniert wie wir ja alles wissen auch nicht so recht. Aber theoretisch müsste es ja so sein, dass stetig immer weniger Geld im Umlauf ist.

Bis bald. Tschöö.

Wieso das Bürgergeld nicht funktioniert

Die Idee des Bürgergeldes ist es, dass jedem Staatsbürger ein bedingungsloses Grundeinkommen zur Verfügung steht. Klingt nach einer guten Sache, denn wenn mir 800 Euro im Monat zur Verfügung stehen, habe ich natürlich eine finanzielle Sicherheit und brauche mir um meine Zukunft keine Sorgen zu machen. Zusätzlich kann ich mir natürlich auch noch einen Job suchen und mein Bürgergeld damit um einiges aufstocken.

Problem 1: die Befürworter des Bürgergeldes gehen vom “guten Menschen” aus. Es wird erwartet, dass die meisten Menschen trotzdem arbeiten gehen und somit die Wirtschaft standhaft bleibt. Meiner Meinung nach wird es aber dennoch eine überwiegende Mehrzahl geben, die sich mit den 800 Euro zufrieden geben und keinen weiteren Beruf ausüben wird. Zudem: wenn man sich den Job aussuchen kann, wer wird dann hoch solche Tätigkeiten wie Putzen oder Müll sammeln freiwillig übernehmen? Man ist ja nicht mehr auf dieses Einkommen angewiesen.

Problem 2: Inflation. Das Kapitalismusprinzip bleibt dummerweise trotz Bürgergeld bestehen. Was bedeutet: wenn die Wirtschaft weiß, dass jedem deutschen Bürger 800 Euro zur Verfügung stehen, wird dieses Geld auch nicht mehr so viel wert sein. Die Preise werden deutlich ansteigen. So weit, dass es schlussendlich für jeden Einzelnen zwanghaft notwendig sein wird, einen Job anzunehmen, weil die 800 Euro dann nicht mehr zum leben ausreichen.

Fazit: das Bürgergeld ist an sich eine gute Sache, funktioniert aber ohne weitere Mechanismen so nicht. Oder was meint ihr?

Bis bald. Tschöö.

Ein Auto ist mir erstmal nicht so wichtig

Ich scheine nicht der einzige zu sein, dem ein eigenes Auto erstmal nicht sehr wichtig ist. Ich habe ja n0ch nicht mal einen Führerschein. Grund ist der, dass ich zurzeit in einer kleinen Stadt lebe, in der ich mich wunderbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchschlagen kann. Der Führerschein und ein etwaiges eigenes Auto wären mir da einfach viel zu teuer.

Und solange ich noch mit Bus und Bahn fahren kann, werde ich wohl auch vorerst keinen Führerschein machen. Viel wichtiger war mit stattdessen die eigene Selbstständigkeit in Form einer eigenen Wohnung, fernab vom Hotel Mama.

Wie siehts mit euch aus? Hat ein eigenes Auto bei euch oberste Priorität oder nutzt ihr andere Wege um von “A” nach “B” zu kommen?

Bis bald. Tschöö.