Um mal was leckeres zu bloggen

Noch eine Woche arbeite ich im Rahmen meiner Ausbildung in einem Altenpflegeheim. Da ich bisher fast nichts darüber gebloggt habe, möchte ich das natürlich schleunigst nachholen.

Heute hat eine Bewohnerin so schlimmen Durchfall gehabt, dass sie sogar durch ihre Windel, Unterhose und Hose auf den Rollstuhl gemacht hat. Leckererweise, es sollte sich ja schließlich lohnen, ausgerechnet zum Mittagessen, wo also alle anderen Mitbewohner auch noch im Speisesaal saßen. Genau dieselbe Bewohnerin hat sich vor ein paar Tagen ebenfalls schon mal in die Windeln gemacht und danach ihren ganzen Körper mit dem Kot eingerieben. Sogar die Haare waren voll damit.

Aber zum Glück gibt es da so einen geruchsreduzierenden Schaum, den man sofort auf die betroffenen Körperstellen sprühen kann. Das macht die Sache dann immer nur halb so ekelig.

Bis bald. Tschöö.

McBahnDrive

Hier meine neuste, innovative Idee, die den bisher bekannten McDrive von McDonalds erweitert. Wie wäre es wenn McDonalds einfach McBahnDrives anbietet. Also eine Haltestelle der Straßen- oder S-Bahn, an der man direkt aus der Bahn heraus bestellen kann. Das Konzept darf natürlich gerne (gegen geringe Zahlungen) in die Realität umgesetzt werden.

Bis bald. Tschöö.

Indianer-Witz

Ich bin der König von schlechten Witzen. Ich liebe sie einfach. Deshalb hier einen, den ich letztens irgendwo aufgeschnappt habe (mit freundlicher Unterstützung vom Penner).

Ein Indianer möchte seinen Namen ändern. Im Gespräch mit dem Beamten wird er gefragt: “Wie heißen sie denn zurzeit?” – Der Indianer antwortet darauf: “Wilder Adler, der steil vom Himmel fällt.” – “Und wie möchten sie stattdessen heißen?” – “Einfach nur ‘Plumps’”.

Göttlich, oder? XDD

Bis bald. Tschöö.

Jede Menge Schnee

Gerade im Radio gehört, dass ernsthaft empfohlen wird sich einen Nahrungsvorrat anzuhamstern. Zudem sollte man mehrere Kerzen und ein kasettenbetriebenes Radio Zuhause haben. In den nächsten Tagen wird es wohl so stark schneien, dass Handys, Internet und das Fernsehen in einigen Teilen Deutschlands nicht mehr funktionieren können, sowie der Strom und damit einige Heizungen ausfallen könnten. Arktische Zustände hier.

Bis bald. Tschöö.

Ich bin ein guter Mensch, hat sie gesagt.

Das erste was ich dachte, als ich meinen ersten Feierabend machen konnte, war, “Gott sei Dank bist du Gesund und nicht von anderen Menschen abhängig”. Man lernt das Leben viel mehr schätzen, wenn man sieht, wie zerbrechlich es ist.

Seit Anfang Januar arbeite ich im Rahmen meiner Ausbildung in einem Altenpflegeheim. Das ist das erste Mal, dass ich mit der Altenpflege in Kontakt komme und ich muss schon sagen, dass die ersten paar Tage mich ein bisschen schockten.

Wenn man diese ganzen schwachen, alten Menschen sieht, die kaum noch laufen, essen oder gar sprechen können, hat man schon erst mal ein mulmiges Gefühl. Diese apathischen Blicke machen mich wahnsinnig. Ich will helfen, aber kann meistens nicht. Weil die Bewohner nicht können.

Auf der Demenz-Station, in der ich eingesetzt bin, liegt zurzeit eine Frau im Sterben. Morgen oder übermorgen ist es dann wohl so weit, dass auch die letzten Körperfunktionen, die noch vorhanden sind, aussetzen und die arme Frau endlich befreit wird. Gestern hat sie noch gegessen und ich konnte sie mit einem aufmunternden Gespräch zum lächeln bringen. Das Erfolgserlebnis hielt bis heute an, als ich die Nachricht bekam, dass die alte Dame nahezu regungslos im Bett liegt, nicht bewegt werden kann und sich nicht mal mehr füttern lässt. Viel kann man für die fast hundert-jährige Frau wohl kaum noch tun.

Meine Kollegen fangen mich Gott sei Dank immer wieder auf und bringen mich dazu, einen Gewissen Abstand zu den Bewohnern zu bewahren, um nicht selbst an der Arbeit kaputt zu gehen. Um ehrlich zu sein bewundere ich diese Menschen, die so professionell mit Leben und Tod umgehen können. Ich, für meinen Teil, bin froh, wenn ich das Praktikum in gut drei Wochen hinter mir habe.

Auf der Neon-Webseite gibt es einen schönen, kleinen Artikel, der zum Thema passt.

Bis bald. Tschöö.

19 Jahre

Nach 12 Stunden Arbeit (8 Stunden Altenheim, 4 Stunden Supermarkt) komme ich nun endlich mal dazu, meinen Geburtstag zu feiern.

Okay, zugegeben: sehr spartanisch – ich habe mir mal zur Feier des Tages eine Champignoncreme-Suppe gegönnt und überlege mir gerade wem ich die Flasche Sekt, die ich auf Arbeit geschenkt bekommen habe, über den Kopf ziehe, weil ich keinen Alkohol trinke und ansonsten keinen anderen Verwendungszweck für die Flasche sehe … aber immerhin: ich feier. Auch sonst … in meinem Kopf ist es ja allgemein sehr lustig … aber heute eben aufgrund meines Geburtstages.

Dabei ist der 19te Geburtstag gar nichts feiernswertes. Stellt euch mal vor: im nächsten Jahr bin ich kein Teenie mehr, sondern ein Twentie. Die wilden Jahre sind vorbei Leute. Langsam sollte ich mir schon mal ein Altenheim aussuchen und auf dem Friedhof Probeliegen machen. Ab 20 ist man als Schwuler ja schon so gut wie tot.

Obwohl … ein bisschen Hoffnung habe ich schon noch. Schließlich schätzten mich die Leute meistens auf ca. 16, also ein paar Jährchen jünger, was ich mir in den kommenden Jahren wohl zu Nutzen machen muss.

In diesem Sinne: genießt euer Leben, feiert im Gegensatz zu mir eure Geburtstage und bemesst euer Grab nicht zu klein, damit es auch ab 20+ noch gemütlich ist.

Bis bald. Tschöö.

Nappod #090 – polytechnische Pyrotechniker

Auch im neuen Jahr(zenht) gibt es wie versprochen wieder viele verrückte Nappods für euch. Wir hoffen ihr bleibt uns weiterhin treu und hört unseren Podcast wie gewohnt. Ein gesundes Neues wünschen euch alle, die schon mal am Nappod beteiligt waren!

Die Themen: Geschichte mit Spannung und brenn’ brenn’ brenn’, Pizzadienst Rigatoni, Ho-ho-Hodensack!, perverse Sexorgie, Silvester nochmal nachgestellt, oh-oh-Feuerwerk, Poly- oder Pyrotechniker, Autos zu Silvester, Nachbar’s Sexorgien, eine bombige Bombe los gelassen, Pizza, 2012, neues Jahrzent, Bleigießen, schöne vorweihnachtliche Zeit

 

Das Fernsehproblem

Gesundes Neues an all meine Leser!

Wahrscheinlich bekomme ich nun doch einen Fernsehanschluss von meinem Vater gesponsort. Nachdem ich nun schon ein gutes halbes Jahr kaum noch TV schaue und seit meinem Auszug vor zwei Monaten – aufgrund Nichtvorhandenseins eines Anschlusses – nicht mal mehr die Möglichkeit dazu bestand, hat mein Vater mir nun voller Mitleid angeboten, den einstelligen Unkostenbeitrag dafür zu übernehmen.

Ich selbst sehe einen TV-Anschluss zwar als Vorteil und könnte mir gut vorstellen, dieses Unterhaltungs- und Informationsmedium wieder öfter in Betracht zu ziehen, hege aber keinen Groll an die vergangenen Monate, in denen ich nicht in die Ferne schauen konnte. Also mir kommt es zumindest nicht so vor, als ob ich irgendetwas weltbewegendes verpasst hätte. Schließlich gibt es da ja noch Zeitungen, Radio und nicht zuletzt dieses so called Internet.

Bis bald. Tschöö.