Warum mir das Bloggen immer schwerer fällt
Okay ich gebe zu, ich habe euch versprochen mehr zu bloggen. Bisher ist noch nichts draus geworden, aber das wird schon noch.
Ich habe eigentlich gedacht, dass meine Unlust am Bloggen nur an Twitter liegt, wo man sich bekanntlich ja viel schneller mitteilen kann, was dazu führt, dass man den Blog gerne mal vernachlässigt.
Es gibt aber auch noch einen zweiten Grund.
Damals als ich angefangen habe zu bloggen, hatte ich nur eine sehr kleine, anonyme Stammleserschaft. Es war eigentlich ganz super meine Gedanken und Gefühle mal frei von der Seele schreiben zu können.
Heute hingegen habe ich Angst zu viel privates von mir preis zugeben. Bei rund 160 verschiedenen Besuchern am Tag – unter anderem Bekannte, Freunde und Klassenkameraden, aber natürlich auch wildfremden Menschen – fällt es aber schwer, einfach frei von der Seele weg zu schreiben. Meistens landen Artikel dann einfach nur im Adminbereich und werden nicht veröffentlicht, weil ich glaube, dass sie doch niemanden fremden etwas angehen.
Ich twittere auch kaum noch private Dinge. Bilder, auf denen ich zu sehen bin, habe ich von FlickR gelöscht, dailyboothen tue ich auch kaum mehr.
Wie seht ihr das: sollte man auch im Internet eine gewisse Privatsphäre haben und weniger über Dinge schreiben, die das Privatleben angehen und stattdessen ein nicht-öffentliches Tagebuch schreiben oder seid ihr Internetexhibitionisten, die alles mögliche über sich im Netz stehen haben?
Bis bald. Tschöö.