Warum mir das Bloggen immer schwerer fällt

Okay ich gebe zu, ich habe euch versprochen mehr zu bloggen. Bisher ist noch nichts draus geworden, aber das wird schon noch.

Ich habe eigentlich gedacht, dass meine Unlust am Bloggen nur an Twitter liegt, wo man sich bekanntlich ja viel schneller mitteilen kann, was dazu führt, dass man den Blog gerne mal vernachlässigt.

Es gibt aber auch noch einen zweiten Grund.

Damals als ich angefangen habe zu bloggen, hatte ich nur eine sehr kleine, anonyme Stammleserschaft. Es war eigentlich ganz super meine Gedanken und Gefühle mal frei von der Seele schreiben zu können.

Heute hingegen habe ich Angst zu viel privates von mir preis zugeben. Bei rund 160 verschiedenen Besuchern am Tag – unter anderem Bekannte, Freunde und Klassenkameraden, aber natürlich auch wildfremden Menschen – fällt es aber schwer, einfach frei von der Seele weg zu schreiben. Meistens landen Artikel dann einfach nur im Adminbereich und werden nicht veröffentlicht, weil ich glaube, dass sie doch niemanden fremden etwas angehen.

Ich twittere auch kaum noch private Dinge. Bilder, auf denen ich zu sehen bin, habe ich von FlickR gelöscht, dailyboothen tue ich auch kaum mehr.

Wie seht ihr das: sollte man auch im Internet eine gewisse Privatsphäre haben und weniger über Dinge schreiben, die das Privatleben angehen und stattdessen ein nicht-öffentliches Tagebuch schreiben oder seid ihr Internetexhibitionisten, die alles mögliche über sich im Netz stehen haben?

Bis bald. Tschöö.

Best of Twitter (10)

Mein Mathelehrer tackert an schlechte Klausuren McDonalds Bewerbungsbögen ran. (via @Tiger255)

‘Au.Sie sind mir auf den Fuß getreten.”Aus Versehen.”Aber zum 8.Mal.”Sie haben eben eine Pechsträhne’ (via @Vergraemer)

Kann mir mal bitte jemand das Wasser reichen?! (via @Merdehappens)

Katzen ey. Todesangst vorm Staubsauger aber in den Drucker verliebt sein. (via @Digitalanger)

Meine Pizza sieht aus als wär sie in Tschernobyl gewesen. (via @Dohohohoho)

Diese blöde Waschmaschine prokrastiniert doch! Vor zehn Minuten war die schon bei “noch 4 minuten”. (via @343max)

Alleinerziehende Mütter sind doch eigentlich meistens Frauen, oder? #AnneWill (via @function)

BLAUER LIPPENSTIFT? Ok, verlass das Land! (via @DoktorUndNutten)

Mutter sagt mir via Skype, dass ich Großvater via Google Talk grüßen soll. Geht’s noch? (via @Mellcolm)

Welcher Typ Mensch sagt eigentlich so Sachen wie “Arschkeks”? (via @Gurkenwasser)

Schalke möchte den Namen der Arena neu vermarkten. Soll ja auch ein bisschen zur Stadt passen. Aber „Arbeitsagentur-Arena”? (via @xxxx1965)

“wie Gott sie schuf und Mc Donald’s sie formte…” (via @Miorr)

Wenn Ihr Euch montags nicht über den Montag beschwert, habe ich immer Angst, ihr seid krank…oder ich hätte bis Dienstag durchgeschlafen. (via @litchi7)

Tochter (7) spielt am PC “Die Sims”. “Mama, die Mutter ist beim Kochen verbrannt und gestorben. Zum Glück ist dem Herd nix passiert.” #angst (via @BinaSchnecki)

Schokopudding mit 75% Kakaoanteil knirscht wider Erwarten nicht zwischen den Zähnen. (via @muserine)

besichtigen die industrieruinen zwischen fhain und pberg. sowas würde man in anderen städten erst aufwändig renovieren, bevor man es abreißt (via @mspro)

merke: keine nutellabrote mehr beim einschlafen. mein bett sieht jetzt aus als hätte ich so nen komischen fetisch. (via @hermsfarm)

Ich war heute das erste Mal seit gut zwei Jahren wieder bei ebay. Und der Jagdinstinkt ist immer noch da. (via @ghostdog19)

Bis bald. Tschöö.

Nappod #086 – Hinter tschechischen Gardinen

Seit langer Zeit mal wieder aus dem Auto-Studio. Dieser Nappod hat eigentlich nur den einen Zweck, nämlich den nächsten Nappod anzukündigen. Super, wa?

Die Themen: Mr.Hackepeter, begrenzte Zeit, in 2009 reingenappodded, Weihnachtsmarkt, Martiiiin hat Geburtstag (19), aus der Straßenbahn podcasten, hinter tschechischen Gardinen

 

technische Demenz

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich bereits darüber gebloggt habe, aber mir ist irgendwie so.

Ist euch schon mal aufgefallen, dass wir vor lauter Technik total verblöden? Wir können (oder wollen) uns nichts mehr merken, weil wir es auch gar nicht mehr brauchen. Steht ja alles im Internet. Mann kann blitzschnell nach irgendwelchen Dingen googlen und seien sie noch so banal.

Dank Handys und iPods werden auch die kleinsten Infos statt in unserem Gehirn in einem Memory-Speicher hinterlegt. Wenn das so weiter geht, wird uns irgendwann sogar noch das Sprechen schwer fallen, falls wir nicht direkt googlen können.

Bis bald. Tschöö.

Toastig

Endlich kann ich toasten bis der Arzt kommt. Wie ich ja bereits berichtete, hat mich der Herr L. mit einem Amazon-Paket überrascht. Vieeeelen lieben Dank nochmal dafür. Danke, danke! =D

Und das ist er:

Toll, oder? Die Bildqualität ist leider nicht so super, weil ich das Foto nur mit meinem Handy machen konnte.

Bis bald. Tschöö.

Nappod #085 – nur drei Wörter

Heute mit Claudia, Kupfer, Tino und Aleks. Eine relativ kurze, aber lustige, gesellige Runde. Nach dem Grießbrei kochen wurde gepodcastet. Allerdings heute im etwas erschwertem Level: jeder durfte nur drei Worte sagen. Ziemlich kompliziert.

 

Hermes macht’s spannend!

Am Dienstag hatte ich ein Brieflein von Hermes im Briefkasten, worin stand, dass ein Paket von Amazon nicht zugestellt werden konnte. Ist wahrscheinlich (hoffentlich!) wieder ein Paket von Herr L., der mir ja schon mal ein zwei Geschenke gemacht hat.

Da ich ja allerdings kein eigenes Klingelschild habe, dachte sich der Paketmann wohl, dass er den Toaster das mysteriöse Paket lieber wieder mit in die Zentrale nimmt.

So bekam ich also den Brief, meldete mich bei Hermes, die das Paket aus Hamburg nun wieder nach Plauen in eine ihrer Filialen schicken, wo ich es mir morgen (denn heute ist ja ausgerechnet Feiertag) abholen kann.

Ich bin schon gespannt.

Bis bald. Tschöö.

Nappod #084 – Kotnascher

Zum zweiten Mal aus meiner eigenen Wohnung genappodded. Ist mal wieder sehr lustig gewesen, wie wir finden.

Die Themen: wieder mal im Büdchen, Google Wave ist lahm, Arbeitsschuhe vollgekotet, Desinfektion, Erfahrungen im Krankenhaus und Einzelhandel, Big Rösti Schlachterer, wieder mal jemand neues im Nappod, vorzeitige Verabschiedung, wir haben es versucht mit den Themen, Kotnascher, Fußballmensch läuft vor nen Zug, Planung damals