Wie ich schon des Öfteren erwähnt habe, möchte Google ja die Weltherrschaft an sich reißen. Der nächste Schritt dieses große Ziel zu erreichen, ist Google Wave – der Versuch Googles, eMails durch “Waves” zu ersetzen.
Wer gMail kennt wird schon gemerkt haben, dass Google versucht anders mit Mails umzugehen. Bei gMail werden die eMails nämlich nicht mehr wie gewohnt als Einzelelemente betrachtet (also Mail für Mail), sondern als Konversation. Wenn man ein paar eMails mit der selben Person hin und her geschrieben hat, kann man das Gespräch wie in einem Chat zurückverfolgen.
Auf dieses System baut Google Wave auf. Eine Welle ist praktisch ein großer Chatraum, in den man eingeladen werden oder eintreten kann. Mann kann Texte verfassen, Bilder anhängen, Videos darstellen und sogar Applikationen (wie Maps, Umfragen, Spiele, …) einbinden. Das tolle daran: dies geschieht alles in Echtzeit: ich sehe also wenn jemand gerade etwas eintippt oder etwas an der Wave verändert.
Glaubt man Google, gehören eMails, Messenger und Tweets bald der Vergangenheit an. All das vereinigt ja Google Wave in sich. Ob dieses Prinzip allerdings auch bei Web-Dummies ankommt, die sich gerade erfolgreich eine eMailadresse eingerichtet haben und wissen wo das Internet angeht, ist fraglich.
Zurzeit ist Wave noch in einer nicht öffentlichen Preview-Phase. Das heißt nur bestimmte User dürfen bisher das System testen und eine bestimmte Anzahl an weiteren Usern dazuladen.
Mal sehen was draus wird. Aus Google Wave und der Weltherrschaft.
Bis bald. Tschöö.

Das Prinzip ist ja schonmal gar nicht so gut.
Hat es Zukunft? Ich fürchte schon.
Naja, wir werden sehen, mir ist das ganze zu unübersichtlich. Zu viel kuddelmuddel, ich hab das lieber alles getrennt für sich und dafür halt 2 Fenster mehr offen
Dass man sieht, was der Andere tippt ist ja grausam. Hab schon oft genug irgendwelche Beleidigungen oder anderes wieder gelöscht bevor ich ne E-Mail abgesendet hab.
Irgendwo höhrt auch auf bitte….