Nappod #054 – der alte Sack

Heute stand ich aus planungstechnischen Gründen mal wieder alleine vorm Mikro und präsentiere euch hiermit die brandneue Nappod-Folge #054:

Tino hat Geburtstag, Nick Hornby – A long way down, Praktikum im Radio, mehr Emotionen, iPhone 3G S

 

Frühschicht

Nachdem ich gestern meine erste Stimmprobe abgeben durfte – der Chef sogar angetan davon war – ich ein Lob für meine Veranstaltungs-Tipps von der Nachrichtensprecherin bekam und den Sendecomputer in allen Details kennenlernen musste durfte, freue ich mich heute auf meine erste Frühschicht.

Das schlimmste ist schon überstanden … das “Aleks’sche Nicht-Aus-Dem-Bett-Kommen”, wobei dieses Syndrom allgemein durch den Motivationsschub von gestern ein bisschen geringer war.

Beim Radio ist die Frühschicht ja bekanntlich die Beste. Na mal sehen.

PS: Ich habe erfolgreich verschwiegen, dass ich fast die Werbung für den heutigen Tag versaut habe, weil ich die “ID’s” der regionalen Werbung versehentlich mit, statt ohne, Bindestriche in den PC eingegeben habe. Gott sei Dank hat es die andere Praktikantin nochmal nachgeprüft.

Bis bald. Tschöö.

Erstwähler

Heute wurde gewählt. Ganze 4 Kreuzchen durfte ich abgeben, denn die Kommunal- und Europawahlen standen an. Auch wenn viele Jugendliche nicht so denken, finde ich, dass es schon wichtig ist zur Wahl zu gehen. Rein rechnerisch schenkt man sonst Parteien wie der DVU oder NPD Anteile, die diese dann in die jeweiligen Parlamente einziehen lassen. Schade, dass die Wahlbeteiligung so niedrig war (43% habe ich irgendwo gelesen).

Etwas unseriöses: Etwas grinsen musste ich, als ich die Parteien “FBI” (habe das damit assoziiert) und “Partei der Rentnerinnen und Rentner” auf dem Europawahlzettel gesichtet habe.

Etwas seriöses: Irgendwo hat die NPD schon ganz klein wenig recht (aber wirklich auch nur ein ganz klein wenig!!). Hätte nie gedacht, dass ich das mal schreiben werde. Es geht um folgendes:  vor ein paar Tagen ging der Aufruf durch die Twitterwelt, den Account der NPD zu blocken. Denn wenn das mehrere tausend Leute tun, wird dieser eventuell gesperrt. Ich gebe zu, dass ich auch dazu aufgerufen habe, da ich weder mit der Partei, noch mit deren Ansichten sympathisiere. Ganz im Gegenteil: am liebsten wäre es mir, wenn es diese und einige andere Parteien mit ähnlichen Ansichten gar nicht gäbe.

Aber ich kann nicht einerseits für ein freies Internet stehen (Stichwort Anti-Zensursula) und gleichzeitig wollen, dass man eine Partei (die [noch] nicht verboten wurde) mundtot macht. Egal um welche es sicht handelt – weder im Netz, noch in der Realität.

(Kann ja auch nicht sein, dass alle SPD Anhänger die CDU Accounts blocken, damit diese gesperrt werden und so funktioniert Demokratie ja nun wirklich nicht.)

Klar wäre es mir (als in Russland geborener und Homosexueller) recht, wenn sich irgendwelche Beweise finden würden, die ein Verbot der NPD nach sich zieht. Aber solange das nicht der Fall ist, sollte (auch bei Twitter) vollkommene Meinungsfreiheit herrschen. Dafür kämpft ja schließlich auch die ePetition gegen Internetsperren.

Bleibt nur zu hoffen, dass die NPD möglichst wenige  Wähler (keine ist ja leider Utopie) mobilisieren konnte für sie abzustimmen und dafür die Grünen und die Piratenpartei gut abschneiden.

PS: Das hört sich gut an.

Bis bald. Tschöö.

Nappod #053 – auf dem “Rummel”

Max aus BaWü ist wieder in Plauen. Das haben wir zum Anlass genommen mal etwas spannendes, in Form von Baden gehen, zu unternehmen und später ein bisschen auf dem Rummel rumzubummeln. Wobei der “Rummel” eigentlich ein ziemlicher Reinfall war.

Quarktäschle, Zeulenrodaer Schwimmbad Waikiki, Sonderland Bayern, Bilder im Ausland, MediaMarkt, Praktikum, das Parfüm, Pocket God, Stick Wars, Sims (3), Gabriella Cilmi – Simslied, Urbz (für Xbox), Audi Probefahrt, auf dem Rummel

 

Müslige Überaschung

Nachdem mir meine Mutter erfolgeich eine Postkarte entzogen hat, die eigentlich ankündigte, dass ich bald Müsli bekomme, habe ich mich heute umso mehr gefreut, als der Postmann mir mein zukünftiges Futter überreichte.

Von welchem Müsli-Shop das nun kam, weiß ich aber leider nicht, da ich ja die Postkarte, auf der es stand, nicht bekommen habe und in dem Paket auch kein Hinweis auf die Seite zu finden war. Trotzdem danke … und Mahlzeit!

Bis bald. Tschöö.

Nappod #052 – Praktikumszeit

Zurzeit ist ziemlich viel los. Deshalb entschuldige ich mich nochmals, dass ich im Moment fast nie zum bloggen oder twittern komme. Dafür gibts heute einen ausführlichen Bericht über mein Praktikum. Tino plaudert auch ein bisschen über seine Erfahrungen im Amtsgericht. (ab dem Teil “Audi kaufen” finde ich persönlich den Nappod übrigens ausnahmsweise richtig lustig. Keine Ahnung wieso.)

Praktikum im Radio, Praktikum im Amtsgericht, über Autos bloggen, Audi kaufen, metaphorisch, im Biller Autohaus, Hupening, Baden-Würtemberg, Mathematik, voll die Kacke (dass die uns noch zuhören)

 

Erster Praktikumstag

Wow, bin ich gebeutelt. Das waren heute ziemlich viele Informationen auf einmal, die ich von den Mitarbeitern des Radiosenders, bei dem ich jetzt arbeite, bekommen habe.

Erstmal gab es ein Gespräch mit dem Studioleiter über den Verlauf meines einmonatigen Praktikums, danach musste ich die ersten Veranstaltungstipps schreiben, woraufhin ich in die Geheimnisse der Werbung eingeweiht wurde. Sprich: wo bekommt man die her, wie pflegt man sie in den Programmverlauf ein, was muss ich beim einprogrammieren beachten und und und.

Weiter ging es mit den Börsennews, die ich ebenfalls erst runterladen und danach einpflegen musste. Der Rest war, im Gegensatz zu dem, was ich bis dato machen musste, Kleinkram. Ein bisschen die Servicehotline betreuen und nebenbei jede halbe Stunde neu den Verkehr für den Moderator zurecht schreiben.

Nach 9 Stunden durfte ich dann endlich gehen und hoffe, dass es die nächsten Tage nicht weiterhin so anstregend bleibt, damit diese fürchterlichen Kopfschmerzen nicht zur Gewohnheit werden. Aber toll wars trotzdem … der erste Tag in einer (echten) Radio-Redaktion.

To be continued …

Bis bald. Tschöö.