Heute mal wieder “ganz normal”, nur mit Tino und Aleks. Die Themen sind diese Woche folgende:
im McCafé unbeliebt gemacht, VAIO Pseudo-Netbook, das nächste Jahr noch in Plauen, Schweinegrippe in Bayern, man gewöhnt sich an Kaffee, Weichtiere im Moccha, schon wieder Panne bei Telekom, Sex im Müllcontainer
Am 1. August geht meine Ausbildung los. Freue mich schon drauf, weil ich dort im Gegensatz zur “normalen” Schule vorwiegend Dinge lerne, die mich interessieren oder die ich zumindest für meinen späteren Berufsalltag brauche.
Gestern wurden endlich die Schulverträge übergeben und das konnte man auch gleich nutzen, um seine neuen Klassenkammeraden (sagt man das heutzuage überhaupt noch so?) kennenzulernen.
Ich war sehr überrascht, als ich jemanden sah, den ich schon von woanders her kannte. Habe mit ihm schon vor einiger Zeit gechattet und ihm gesagt, dass ich nach der 12. Klasse eine Ausbildung zum Sozialassi anfangen möchte, worauf er antwortete, dass er seine jetzige Ausbildung sowieso abbrechen wolle und am überlegen ist, sich an der gleichen Schule wie ich zu bewerben.
Dass er das natürlich wirklich in die Tat umsetzt, hätte ich nie gedacht – desto erfreulicher war es, als ich ihn gestern zusammen mit seinem Freund vor der Schule antraf.
Zwei Schwule und sonst nur wiebliche Auszubildende. Also praktisch eine reine Mädchenklasse. Finde ich gut.
Da fragt neulich in der Straßenbahn doch tatsächlich so ein komisches Kind seinen Freund, der sich in der Thematik sehr auszukennen schien, ob ich ein Emo bin. Geht’s noch? Nur weil man viele Haare im Face hat, heißt das doch nicht gleich, dass man … so ist.
Für diese Frage hätte ich ihm wirklich mit nem Panzer übers Gesicht fahren können, habe es dann allerdings bei einem tötlichen Blick belassen, den er hoffentlich mitbekommen hat.
Die gleiche Reaktion hätte ich übrigens bei den Fragen “Ist der schwul?” oder “Ist das ein Junge oder ein Mädchen?” gezeigt.
Seit langer Zeit mal wieder dabei: Tirintintin alias Tino und als Gastquassler: Kupfi alias Martin. Nach zwei Espresso-Macchiato kann man übrigens ganz schön schnell reden. Hier der Beweis:
Dailybooth Bild, 6 Espressio-Macchiato getrunken, Aleks ist arbeitssuchend, Sachsen macht Abitur, Kupfi hat ne Neue, (Rentner)ausweis zeigen, T-Mobile Netz tot
Na dann mache ich da auch mal mit. Da ich ja schon hier und da mal Blogempfehlungen gegeben habe, passt das natürlich jetzt gut, um auch alle anderen tollen Blogs in meinem Feedreader mal zu erwähnen. Das sind folgende:
War heute beim Frisör und bin mit dem Ergebnis, wie immer natürlich, nicht so recht zufrieden. Ich sitze in dem Laden da immer vor dem Spiegel und denke mir “Warum gehst du eigentlich zum Frisör? Die Frisur sieht doch so perfekt aus”. Nach dem Schneiden bereue ich es dann ein wenig die vielen, schönen Haare gelassen zu haben. Wächst ja aber zum Glück alles wieder nach. Kahle Stellen habe ich glücklicherweise auch nicht.
Achja: wer behauptet man sieht keinen Unterschied zu vorher, der wird geschächtet. Habe mir massig Haare abschneiden lassen – das war bestimmt (mindestens) ein Zentimeter! ALTA!
Zensurursula hat zugeschlagen. Seit dieser Woche sperren viele Provider freiwillig vom BKA festgelegte Seiten, die auf einer ominösen, zudem geheimen, Sperrliste stehen. Welche Seiten ab sofort gefiltert werden, wird natürlich nicht verraten, sonst wäre die Liste ja nicht mehr geheim. So ein Mist daber auch.
Ergo: Das BKA sagt welche Seiten ihnen nicht so recht passen und die Provider (welche?) haben diese zu sperren. Eigentlich sollten das nur Kinderpornoseiten sein – also eine gute Sache, den Zugang zu diesen zu versperren – doch ob das wirklich nur solche Seiten sind, bleibt der Allgemeinheit verborgen. Geheim halt.
Klingt schon fast nach chinesischen Verhältnissen, oder? Zensur, willkürliche Sperrung von Inhalten, da ist die Meinungsfreiheit fehl am Platze. Analysen von Listen anderer Länder beweisen übrigens, dass sich auf derartigen Sperrlisten meist 90% harmlose und legale Inhalte befinden.
Da stellt sich natürlich die Frage “wo fängt man an und wo hört man auf” und wie kann überprüft werden, ob die Inhalte, die zensiert werden, wirklich illegal sind. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – doch diese ist nicht möglich, da die Listen ja für niemanden einsehbar sind. Ein weiteres Problem besteht auch noch darin, dass die “Zensurtechnik” zu einfach zu umgehen ist. Wer will, kommt also trotzdem an solche Inhalte heran und das auf relativ einfachem Wege.
Da hilft nur noch eins: der Piraten Partei beitreten und hoffen, dass die Provider die Internetsperren wieder rückgängig machen und es auch keine gesetzlichen Regelungen diesbezüglich geben wird. Schließlich leben wir in einer Demokratie. Ohne Zensur. Das soll bitte so bleiben, Frau Leyen!
Sooo. Der letzte Tag in BaWü, denn morgen muss ich leider schon wieder nach Sachsen fahren. Den heutigen Tag haben wir zum Ausruhen und zur Hörspielproduktion genutzt. Geschlagene zwei Stunden saßen wir am folgenden Stückchen:
Geschrieben von Max, produziert von Aleks und eingesprochen von uns beiden. Wir hoffen es gefällt. Feedback? Wär toll! =D
Nach nahezu blogfreien Tagen gibt es nun endlich etwas von uns zu hören – schließlich ist ja Mittwoch, das heißt Nappod-Tag. Diesen Podcast nutzen wir ganz einfach mal, um den Reisebericht zu vervollständigen. Was wir Montag bis Samstag gemacht haben / machen werden. Viel Spaß beim Hören: