Wenn man ein Aleks ist, ist man mit einem Netbook durchaus zufrieden, denn damit surfen und Office-Anwendungen nutzen, kann man bis zum Umfallen. Doch für den ein oder anderen Nutzungsfall sollte man auf andere Geräte zurückgreifen.
Zu geringe Leistung
Ich merke es schon, wenn ich ein paar Programme mehr offen habe oder einfach nur live streame: der verbaute Intel-Atom-Prozessor ist einfach zu lahm für speicherraubende Anwendungen und so bekommt mein Acer Aspire One schon gerne mal Schluckauf und hängt ein paar Sekunden.
Die Grafikkarte
Tetris, World of Goo, Icy Tower … alles kein Problem. Doch hochauflösende Videos möchte ich hier lieber nicht schneiden und auch Spiele, die etwas höhere Anforderungen stellen, überfordern mein Acer schnell. Dafür ist es aber auch nicht da. Ich surfe meistens nur damit oder schreibe etwas im Open Office. Dafür reicht es allemal.
Fehlende Laufwerke
Damit hatte ich am Anfang echt ein Problem: es gibt aufgrund des minimalistischen Aufbaus des Netbooks weder ein CD- noch ein DVD-Laufwerk. Wer darauf absolut nicht verzichten kann, muss sich ein externes zusätzlich dazu kaufen und via USB anstöspeln. Kostet zwar nicht die Welt, ist aber schon relativ unpraktisch.
Sehr klein
Ebenfalls ein Nachteil, den man in Kauf nehmen muss, wenn man unbedingt ein so kleines Gerät besitzen möchte: die sehr eigenartige Bildschirmauflösung und die Mini-Tastatur. Von einigen habe ich schon gehört, dass sie ihr Acer oder EEE verkauft haben, weil ihnen schlicht und ergreifend die Tastatur zu klein ist. Zugegeben: am Anfang hatte ich auch so meine Probleme, aber mittlerweile kann ich damit genauso schnell und fehlerfrei tippen wie an einer normalen großen Tastatur.
Fazit: Man sollte sich gut überlegen was man mit seinem Laptop anstellen will. Für Internetanwendungen und Schreibarbeit ist ein EEE oder Acer-Netbook völlig OK. Ich persönlich kann damit super arbeiten und kann mir die Maschine hier auch gar nicht mehr wegdenken. Hat man jedoch vor den ganzen Tag zu spielen, große Video-Projekte umzusetzen (den Podcast schneide ich übrigens auch am Netbook … klappt einwandfrei) oder sonstiges, dann sollte man sich doch nach etwas leistungsstärken Geräten umschauen.
Bis bald. Tschöö.
danke für diese kleine aber feine zusammenfassung. ich werde mir demnächst aber wirklich ein netbook holen (müssen) — wer auf der re:publica ist, sollte irgendwie die möglichkeit einer it-anbindung haben, ansonsten ist nerd ja völlig abgekapselt. :-)
außerdem kann ich dann endlich auch mal bei meiner besseren hälfte mit einem mobilen gerät gemeinschaftlich rumhocken, ohne dass wir uns dabei um einen läppi streiten.
Ich hab mir einfach ein 12″-Notebook gekauft, kleiner als ein normales Notebook, größer als ein Netbook. Hat dafür Leistung passt aber trotzdem in meinen Rucksack :D
Du spielst IcyTower? WOOOOW! Jaaaa! Ich auch *.*
Mein Problem ist im Moment nur das ich keine coole Tasche für mein Netbook finde.
Mit den Leistungs-Einschränkungen kann ich leben. Zuhause habe ich meinen PC und unterwegs brauchte ich nur äußerst selten einen Computer mit sehr guter Leistung.
@Backspin geht mir genauso. gibt echt keine gescheiten taschen oder hüllen oder sowas.
@Max ja. soooo genial das spiel! :D
@blogcrafter akku-laufzeit würde mir spontan irgendwie noch als nachteil einfallen, wenn ich mir es so recht überlege. 2 stunden ist jetzt nicht gerade der brüller.
@aleks: ob 2 oder 4 std. — auf der r:p biste durchschnittlich eh von 10 bis 20 uhr, und für stromversorgung in allen räumen ist gesorgt. :-)
an den akkulaufzeiten müssen die hersteller aber echt noch arbeiten, so 10 std. arbeitslast wären sicher besser als die 2 bis 5 std.
world of goo fand ich geil. aber icy tower ist auch net schlecht!
ein 12 oder 13,3 Notebook ist nicht viel größer. Mobil gut geeignet und hat Leistungsmäßig statt eine 1,6 Atom mind. einen 2 Ghz Dual Core 2 teils auch schon den ganz neuen Core 2 Duo 2..
Ab 500 € und damit nur wenig mehr als ein Netbook kostet auch gute 1,8 bis 2 Ghz Pentium Notebooks in 13,3er Größen von Firmen wie MSI und DELL, die sehr gute Preis-Leistungs-Bereiche haben und die Notebooks bieten auch ein Laufwerk.
Ich nutze einen 13,3er und sollte ich kleiner werden wollen, dann eben ein 12 Zoll. Da gehe ich keine Kompromisse ein wie bei einem Netbook und habe trotzdem sehr gute Mobilität.
Diese bietet mir aber auch mein 13,3er in sehr gutem Maße.
14 und 15 bzw. 15,4 sind natürlich wirklich viel zu groß für die Mobilität.
Wollte eigentlich auch über das Thema mal etwas im Blog auf Kekskruemel.com schreiben, aber vlt. wird das noch und dann mit Erweiterungsanlehung an deinen Beitrag.
Also 2h Akkulaufzeit sind echt mieß, aber die anderen Nachteile sind ja im Vorraus schon ersichtlich.
Ich finde, hier wurden 2 Themen vermischt: Einerseits sprichst du von einem Laptop für Videoschnitt und Spiele, andererseits schreibst du über ein Netbook.
Die Idee hinter Netbooks ist, ein kleines, günstiges Gerät für Online-Aktivitäten jederzeit griffbereit zu haben.
Wenn du nun bemängelst, dass es zu klein und nicht leistungsfäig genug für Videoschnitt ist, dann hast du dir einfach ein falsches Gerät für den Verwendungszweck gekauft. In diesem Fall wäre ein echtes Notebook die richtige Wahl…
@Mike gerade das wollte ich ja deutlich machen. viele wollen ein kleines handliches gerät, aber gleichzeitig, dass man alles mögliche damit machen kann. dass das aber nicht möglich ist (zumindest mit dem derzeitigen stand der technik) und für welche aktivitäten ein netbook nützlich ist, wollte ich damit ausdrücken
Achne… so ein Netbook wäre für mich dann so überhaupt nix :D
Da bleib ich meinem heiligen Asus PRO55S doch treu ♥
Als Standalone-Lösung ist ein Netbook nicht gedacht. Da darf man sich nicht täuschen lassen. So ein Gerät schenkt dem User erst dann uneingeschränkte Freude, wenn man über auch über ein “ausgewachsenes” Exemplar verfügt.
Lalala x) Ich weiß noch ganz genau als wir den einen Blogeintrag da zusammen auf deinem Netbook geschrieben haben! Ich bin fast gestorben und halber am Schreikrampf XD! Aber am Sonntag konnt ich dann damit schon regt gut tippen, gewöhnungssache.
@Backspin: Beim Sammy (Samsung NC10, irgendwie komm ich vom Namen nicht weg -.-) ist ne Tasche dabei … die ist nicht die schickste, reicht mir aber ^^
@Rainer: Nur dass du bei nem 12″- oder 13,3″-Notebook für 500€ in der Regel keine sieben Stunden Akkulaufzeit bekommst. Die habe ich – für 100 Öcken weniger.
Die Sache mit dem Netbook ist eben eine Sache für sich: Mobilität versus Leistungsfähigkeit. Und da reicht mir mein Sammy mit aufgerüstetem Arbeitsspeicher vollends. Hat viel Akkulaufzeit, ne relativ große Tastatur und einen ausreichend großen Monitor (mehr als beim Acer Aspire One, den ich genommen hätte, wenn der große Akku schneller verfügbar gewesen wäre) und reicht für Internet, Mails, Chat und Bildbearbeitung mit GIMP gleichzeitig (wenn auch nur knapp, GIMP ist schon heftig). Für große Layoutarbeiten hab ich aber immer noch meinen 17″-Acerchen :D
@Pillenknick
Also ich habe u.a. eine HP für 489 €. Standardakku hält bei Office und Web 4h. Ansonsten gibts für 89 € einen Hochleistungsreiseakku mit 10-14h Laufzeit
abschließend von mir:
hab mir anfang dieser woche ein netbook geholt, ein lenovo. mit der gesamtleistung bin ich sehr zufrieden und eine akkulaufzeit von bis zu 5 std. ist akzeptabel, bei “normalen” notebooks teilweise auch nicht besser, wenn nicht gar schlechter.
woran ich mich noch gewöhnen muss, dass die enter-taste in diesem format so seltsam sitzt, dass ich regelmäßig darauf komme, wenn ich eigentlich die shift-taste brauche… irritiert beim arbeiten. :-)
vom acer aspire one wurde mir übrigens dringend abgeraten, da es gerne kaputt geht (an den scharnieren bricht es wohl sehr gut). kurz: sehr belastbar soll es nicht sein. also pass gut auf, aleks! du bist ja gerne unterwegs mit dem teil – nicht, dass du irgendwann zwei teile in händen hälst …
zum schluss: nettes neues design!
-aki
öhm, ist mein kommentar wech? ohne javascript ist man bei wordpress ja ganz schön aufgeschmissn …
@asaaki hab eh 5 jahre garantie drauf *g
ne, musste dein kommentar nur noch freischalten