“Das hat mit Journalismus nicht mehr viel zu tun.”

Wie penetrant einige Journalisten vorgehen, um an neue Informationen zu kommen, sieht man am Beispiel Winnenden. Hunderte Reporter- und Kamerateams belagerten schon wenige Stunden nach dem Amok-Lauf die Schule und ließen selbst einige Tage später den Verbliebenden kaum Raum zum Trauern.

Zu diesem Thema bin ich gerade per Twitter auf einen spannenden NDR-Bericht aufmerksam geworden, indem genau das deutlich wird: “Winnenden – Stadt im Ausnahmezustand”. Unbedingt ansehen!

Bis bald. Tschöö.

7 Gedanken zu „“Das hat mit Journalismus nicht mehr viel zu tun.”

  1. Sray (Croak for me!)

    Den Bericht habe ich vor zwei Tagen auch gesehen, nämlich bei “Zapp”, ein zu Unrecht unterschätztes Medien-Magazin auf NDR (spät abends). Sehr interessant und auch unverständlich, wie dreist manche Journalisten/Fotografen vorgehen. Dabei bemühen diese sich nicht mal wirklich, genau zu recherchieren, da es vielen nur darum geht, wer am schnellsten den Bericht zu diesem Thema abliefert. (ein weiterer “Zapp”-Bericht).

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  4. Andreas

    Sry, fixed, bist jetzt richtig geschrieben ;)

    Naja, wie ich auf den Mix komme?
    Alex als Eigenname wird ja so geschrieben, nur eben nicht die Kurzform deines Namens.

  5. Attika

    Mit allen Mitteln versuchen es die Reporter und Fotografen immer wieder, nur um die neuesten Bilder und Interviews zu bekommen. Das Video hat es ja auch ganz deutlich gezeigt. Besonders was die eine Verkäuferin gesagt hat, ob sie denn jemanden decken wollte, das ist schon wirklich sehr unverfroren von den Journalisten.

  6. Julien Tee

    Sehr krass. Auch, weil sich eine Sendung entscheidet, über das Drumherum der blutrünstigen Medienwelt zu erzählen. So ist es heute halt.

    Eine Absperrung hätte hier doch genügt, so dass man sich in Ruhe seiner Trauer hingeben kann. Ohne Objektive vor der Nase.

    Krass – aber dennoch die heutige Welt des Medienjournalismus.

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