Hier stehe ich und kann nicht anders (Martin Luther)

Manchmal bin ich dumm. Sehr dumm. Um nicht zusagen strohdoof. Da ist man eine halbe Stunde mit dem Zug gefahren nur um IHN zu sehen und IHM zu sagen, wie sehr man IHN liebt und dass verdammt nochmal alles wieder gut werden soll – so wie früher – und dann … Stille, kein Sterbenswörtchen. Der Mund wie zugefroren. Jede Sekunde wartet man darauf, dass er etwas sagt. Bitte sag doch was. Bitte.

Nichts.

Zum Abschied ein dürftiges “… na dann … wie du meinst …” und schon war er hiner der nächsten Ecke verschwunden.

Einige Minuten später lief ich durch eine wildfremde Stadt, unbeleuchtete Straßen, überall weihnachtliche Lichterketten an den Fenstern, feierliche Stimmung, familliäres Glück – mir kommt es so vor als wenn ich der einzige unglückliche Mensch auf Erden wäre. Immer wieder höre ich dieses eine Lied von Liebe, Zärtlichkeit und Zweisamkeit auf meinem MP3-Player. Alles das, was ich gerade nicht habe, schon lange nicht mehr hatte und nie mehr haben werde.

Immer wieder begegne ich einzelnen Menschen und erschrecke, wenn sie aus dem Dunkeln hervorkommen. Schon fast halb 11. Zwei Stunden vergingen wie im Flug, dabei habe ich fast gar nichts gemacht. Ich bin nur gelaufen, gelaufen und gelaufen. Irgendwelche Straßen entlang. Weiß nicht mal mehr welche. Bin einfach gelaufen, wohin es mich gerade trieb. Bis ich schließlich tränenüberströmt am Bahnhof angekommen bin, um den nächsten Zug nach Hause zu erwischen.

5 Tage vor Weihnachten.

Bis bald. Tschöö.

Hörspielversuch: Kaputte Vase

Habe mich heute mal an einem kleinen Hörspiel versucht. Ist nur 2 Minuten, könnt ja mal reinhören. Was ich persönlich als nicht so gelungen erachte ist, dass die Stimme vom Verkäufer bzw. der Verkäuferin (?) doch recht hochgepitscht klingt – das liegt allerdings daran, dass ich erkältet nicht so gut Trickstimmen einsetzen kann. Das nächste mal wirds besser. Vielleicht sollten auch mehr Geräusche rein, oder was meint ihr?

 

Das bonbonvanille-braun farbendes Prachtstück aus dem Hause Esprit Lightshades Liberty Vase; perfekt geeignet für grausame Blumen oder alles andere was man vor seiner Frau verstecken muss – mit dem mit dem entzückenden Beinamen “Bios Flow Flow FlowerFlow eXtreme 2030 AB 0 Punkt 1 Punkt”.

Bis bald. Tschöö.

Phänotyp

Auf die inneren Werte kommt es an. Natürlich, kein Zweifel. Aber würdet ihr jemanden ansprechen wollen, der ein Pickelmeer im Gesicht hat, aus dessen Haaren man Butter machen kann und derjenige sich in der Gewichtsklasse eines Sumoringers befindet? Ja, würdet ihr? Okay, dann seid ihr wirklich sehr konsequent hinsichtlich des Leitsatzes “es kommt auf die inneren Werte an”.

Klar, mit einem Supermodel á la “ich zähle mal die Körner auf dieser diesem Brot: 1 … 2 … 2… äh … 2?” könnte ich auch nichts anfangen, aber das Äußerliche muss doch auch erstmal passen, oder? Ich streite auch gar nicht ab, dass die inneren Werte viel wichtiger sind, schließlich möchte ich niemanden lediglich auf sein Aussehen beschränken, aber das Auge isst eben mit (beim Partnerfang bei der Partnerwahl).

Bis bald. Tschöö.

Nappod #022 – 15 km/h laut reden

Ein erkälterer Aleks und ein wieder gesunder Tino frieren sich auf dem Plauener Weihnachtsmarkt die Finger weg, Lucas plaudert über seine Vegetarier-Zeit und außerdem gehts noch um viele andere interessante oder lustige Dinge. Hier ist der 22. Nappod:

- vom Plauener Weihnachtsmarkt
- Weihnachten + Schule = sinnlos
- Weihnachtsgeschenke / Shopping
- Multitasking
- Geschwindigkeitsanzeige
- Lucas, der Vegetarier
- Aleks hat ICQ!!
- Frau findet Tinos Mailadresse raus
- Katze bekommt Post von GEZ
- Vorteile vom Volljährigsein
- iPod-Content
- diverser Schul-Content
- Podcast(fremd)werbung
- Buchkolumne
- Heldenfunk
- 400 Minuten Nappod
- über Twitter beschenkt worden
- Grüße an USB-kistan

 

Copy & Paste

Erst mein Impressum klauen und dann noch mein Beschwerdekommentar kürzen. Püh. Rache ist Blutwurst. Ich hole schonmal das rosarote Kamikazeschwein raus.

Achja: Und Marcel hat angefangen mit Bloggen. Viel Spaß beim Schreibseln!

PS:  Ich bin echt geschockt. Man findet bei Google ja tatsächlich was unter dem Stichwort Kamikazeschwein. Google verarscht mich schon wieder.

PPS: Herumsausendes Kamikaze-Schwein? Das schaue ich mir jetzt doch mal genauer an. Interessant, interessant.

PPPS: Im Impressum muss seit neustem übrigens auch eine Telefonnummer hinterlegt sein. Blödsinnig aber öhm wird schon seinen Sinn Grund haben.

Bis bald. Tschöö.

Ein Gespräch um 20:03 Uhr

Sarah sagt: Let’s get ready for Simpsoooooooooooonsssss. I love it!
Aleks sagt: sind aber schon vorbei xD
Sarah sagt: 20.15 -> ProSieben -> Montag -> Simpsons Tag. Vergessen? xP
Aleks sagt: aaah okay. dachte ned dass frauen soweit vorraus planen xD
Sarah sagt: 13 Minuten. sooo weit. naja xD

Bis bald. Tschöö.

Turning Conflicts into Art

Voll krass. Mein Deutsch-Leistungskurs färbt total ab. Erst fange ich an zu Bloggen, dann mit Tagebuch schreiben, danach folgten sogar einige Gedichte und andere lyrische Gedankenschnipsel. Trotzdem komme ich kaum zum Lesen irgendwelcher Bücher. Ich höre mir die lieber an … als Hörbucher … auf meinem iPod. Apropos iPod und Art: Musik ist für mich auch lebensnotwendig.

Wollte ich nur mal loswerden. Achja: noch eine Woche, dann Ferien! Yiha.

Bis bald. Tschöö.

Ggggewinnspiel

DAS ist doch wohl viel cooler als ein Tshirt. Da mache ich doch glatt mal mit. Nur so … wegen dem Spaß an der Freunde. Aber ihr nicht, sonst schwindet ja meine Chance zu gewinnen.

Erläuterung zum Artikeltitel: Tschuldigung, aber meine G-Taste hängt zurzeit immer mal.

Bis bald. Tschöö.

Wieviel Zeit habt ihr eigentlich schon mit Twittern verschwendet?

Über 11 Stunden. Also ich.

Zusammengefasst kann man sagen, dass ich eigentlich alle Tools, die mit Twitter zutun haben, toll finde. Aber Tweetwasters ist schon irgendwie ein besonderes Leckerlie. Sinnlos, aber das ist ja Wurscht. Dort kann man (falls man sich der erschreckenden Wahrheit tatsächlich stellen möchte) herausfinden, wieviel Zeit man schon mit Twitter verschwendet hat.

Bis bald. Tschöö.

Geil, da war ein netter Mensch … echt!

Kein Witz. Es gibt sie doch noch – die totgeglaubte Spezies Mensch, die nicht wie die anderen 99% die Mundwinkel nach unten, sondern nach oben zieht, die “Guten Tag” statt ein gequältes “Hallo” von sich gibt, die … ach ihr wisst schon. Ich fühle mich grade wie der Mensch aus der einen Vodafone Werbung, der alle Menschen umarmt, weil heute so ein schöner Tag ist.

Eine alte Dame kam heute nämlich währenddessen ich Zeitungen ausgetragen habe auf mich zu und hat mir einen Euro in die Hand gedrückt. Einfach so. Ohne Vorwarnung. Das ist mir das allererste mal in meiner ganzen fünfjährigen Zeitungsausträgerkarriere passiert.

Ich freu mich eigentlich nicht wegen dem Euro, sondern weil die liebe Frau mir einfach mal eine Freude machen wollte und mich extrem nett dabei angelächelt hat. Das nenne ich mal einen guten Start in den Tag. SÄX!

Bis bald. Tschöö.

Wie passend …

Ein Zitat aus Hermann Hesses “Steppenwolf”:

Auch meine Frau erschien, mit der ich manche Jahre gelebt, die mich Kameradschaft, Konflikt, Resignation gelehrt hatte, zu der trotz aller Lebensungenüge ein tiefes Vertrauen in mir lebendig geblieben war bis zu dem Tage, da sie mich, irr und krank geworden, in plötzlicher Flucht und wilder Auflehnung verließ – und ich erkannte, wie sehr ich sie geliebt und wie tief ich ihr vertraut haben musste, dass ihr Vertrauensbruch mich so schwer und fürs Leben hatte treffen können.

Bis bald. Tschöö.