Klatschvieh

Im Rahmen der Kursfahrt nach Köln war ich mit meinem Deutschkurs in Köln bei einer Aufzeichnung der Fernsehsendung “Clever Spezial”, die im Oktober irgendwann auf Sat.1 ausgestrahlt wird. So als Publikum hat mans aber nicht so leicht, wie man vielleicht für gewöhnlich denkt. Mal einen Applaus hier wenn das Lämpchen leutet, mal ein Gelächter da, wenn das andere Lichten angeht.

Nene, eine Stunde bevors richtig losgeht rackert sich ein lustiger Hampelmann als Animateur sonst wie ab, um 100 Menschen im Raum auf Betriebstemperatur zu bekommen. Dieser ist dann auch der erste der klatscht (ihr müsst mal drauf achten: es fängt immer jemand eine Sekunde früher an zu klatschen, das ist der Heini). Daraufhin müssen die Besucher auch tatkräftig mit einsteigen. Nach knappen 3 Stunden und gefühlten 2,5 Stunden klatschen fühlen sich die Hände jedoch relativ taub an.

Auch wenn die Moderatoren ziemlich professionell gearbeitet haben und fast nichts wiederholt werden musste, war die Zeit in dem total überhitzen Studio ziemlich anstrengend und die Sendung an sich … war ehrlich gesagt ziemlich langweilig. Vielleicht kam einem das nur so vor, weil die Aufzeichnung ziemlich zusammenhangslos war. Werds mit im TV nochmal anschauen, in der Hoffnung, dass ich den ein oder anderen Klassenkameraden wiedererkenne.

Meine Hände, Füße und Stimmbänder haben sich übrigens wieder regeneriert. Was tut man nicht alles für die Privatsender. Zahlen, um Klatschvieh spielen zu dürfen.

Bis bald. Tschöö.

Kartoffel-Therapie

Heute war Kartoffelernte angesagt. Ja Kartoffelernte. Es ist ja nicht so, dass ich keine anderen Hobbys hätte, als mich drei Stunden lang auf Feldern abzurackern, und das auch noch für lau. Sagen wirs mal so … ich wurde feinfühlig dazu gezwungen. Von meiner Mutter, ab sofort liebevoll die Terrorkartoffelhüterin genannt.

Letztere kam nämlich auf die großartige Idee, Erntehelferin zu spielen – und da muss natürlich nen Sepp mit, der die Kartoffeln schleppt. (Auch Aleks genannt.)

Nach der Arbeit folgte die Vergnügung. Als Entschädigung für die vielen Anstrengungen gabs lecker Kartoffelkuchen, Kartoffelsuppe, Kartoffeln mit Quark und lustig aussehende Kartoffen (jo! es wurde die am lustigsten aussehende Kartoffel gekürt – Kulturprogramm halt). Zum Abschluss gabs noch ein gruseliges Gruppensingen mit Liedern über … na? na? Richtig. Kartoffeln. Suprise, Suprise.

Die Terrorkartoffelhüterin hat mich schon fest für die Ernte im nächsten Jahr eingeplant. Ich glaube ich muss langsam mal aus meinem Elternhaus ausziehen! xD Dringenst.

Bis bald. Tschöö.

Comedy statt Knast

Cindy aus Marzahn ist genial! Habe mir gerade ihr aktuelles Programm “Schizophren – ich wollte ne’ Prinzessin sein” auf meinen iPod gezogen und bin die ganze Zeit nur am Ablachen. Die dicke pinke Frau ist besser als Mario Barth. Beschlossene Sache. Schluss-aus-punkt. Großartig.

Bis bald. Tschöö.

Faule Postbotin

Eine Postbotin aus Flein hat wohl ein paar Wochen keine Lust gehabt ihrer Arbeit nachzugehen. Nachdem sich die Beschwerden nicht ankommender Briefe gehäuft hatten, fiel der Verdacht schnell auf eine 49-jährige Postmitarbeiterin.

Während einer Wohnungsdurchsuchung fanden Polizisten 49 Müllsäcke voller Briefe auf dem Balkon der Verdächtigten, allerdings alle noch ungeöffnet. (Quelle)

Bis bald. Tschöö.

WordPress in Klein

WordPress wird immer größer, fetter und vor allem unübersichtlicher. Eine neue Funktion hier – ein neues Feature da. Wer diesen ganzen Schnickschnack nicht braucht, sollte sich mal Habari anglubschen. Das ist die zukünftige schlanke Konkurenz des großen W.

Meiner Meinung nach nicht nur für Neueinsteiger interessant. Werde mir das Teil auf jedenfall mal angucken, auf Hinblick des Releases der neuen WordPress Version (Da sieht das Backend nämlich total besch unschön aus). Es gibt auch hier Plugin-Erweiterungen.

Habari ist übrigens von einigen Ex-Wordpressentwicklern aufgebaut worden.

Bis bald. Tschöö.

Gibt es weniger Homophobie als früher?

Letzte Woche während der Kursfahrt habe ich es das erste mal so richtig feststellen können: (zumindest in meiner Altersgruppe) ist Homophobie absolut kein Thema mehr. Selbst Mitschüler, die ich eigentlich sehr konservativ eingeschätzt hätte, sind erstaunlich locker mit mir umgegangen, ohne irgendwelche dumme Sprüche abzulassen. Ganz im Gegenteil.

Bei Mädels scheint das ja sowieso kein Problem zu sein – und führt eher dazu, dass man auf einmal unheimlich sympathisch ist. Aber auch die maskuline Ecke hat es nun verstanden, dass Schwule wirklich nicht böse sind.

Liegt vielleicht alles an meiner Region und der Altersklasse – aber wenn das so weiter geht, bin ich ziemlich zufrieden. An dieser Stelle ein Zitat von Max: immer schön schwul bleiben!

Bis bald. Tschöö.

Spore ist toll! Basta.

Nein, ich hab nichts zu meckern. Wirklich nicht. Versprochen. In den folgenden Abschnitten möchte ich euch einen kleinen Umriss über Spore geben, weil ich das Spiel an sich ziemlich genial gemacht finde, auch wenn das, wenn ich mir einige Bewertungen im Netz anschaue, nicht alle so sehen.

Die Zellphase

Zu Beginn des Spiels befindet man sich in der sogenannten Zellphase und schwimmt als kleines Mikrob durch die Ursuppe. Nachdem man sich entschieden hat, ob man Pflanzen-, Fleisch-, oder Allesfresser ist, muss man dementsprechend pflanzliche oder fleischige Grütze fressen. Oder eben beides. Durch das Fressen bekommt man DNA-Punkte zugeschrieben, die man dann umtauschen kann, um seinen Einzeller mit weiteren Körperteilen auszustatten (beispielsweise einem Schwanz, oder einem Elektroschocker, etc.) Während der Einzeller wächst, stößt man immer wieder auf größere Getiere, die möglichst gemieden werden sollten, da auch diese Hunger haben. Besonders gut finde ich in dieser Phase die Animation. Bei flüssigen Bewegungen und lustigen Geräuschkulissen macht das Schwimmen durchs Wasser richtig Spaß.

Die Kreaturenphase

Nachdem man seiner Minikreatur Beine angesetzt hat, ist man bereit den Planeten zu erobern – und das nicht nur unter Wasser, sondern von nun an auch an Land. Man muss sich mit anderen Kreaturen anfreunden, und bekommt so mehr Verbündete. Egal ob man ihnen ein Ständchen singt, tanzt oder sie einfach nur lieb anlächelt. Natürlich muss man die anderen Kreaturenvölker nicht nur beliebäugeln, sondern kann sie auch angreifen und ausrotten – kommt ganz darauf an, wie sympathisch man die anderen Geschöpfe findet. In der Kreaturenphase verbringt man Milliarden von Jahren (natürlich nur im Spiel, versteht sich) und entwickelt sich weiter … irgendwann ist man dann bereit für ein intelligentes Leben – in der Stammesphase.

Die Stammesphase

In diesem Spielabschnitt geht es nicht mehr nur um Kreaturen, sondern um komplette Stämme. Ab sofort gibt es die Möglichkeit Gebäude zu bauen. Auch hier gilt (wie in den bisherigen Phasen): wenn man einmal verstanden hat, was man tun muss, wiederholt man dies einfach bei anderen Stämmen und hat nach einer Weile auch diese Phase hinter sich gebracht. Ich zitiere an dieser Stelle mal Wikipedia: “Der Spieler beeinflusst seine Gruppe mit dem Kauf von Gegenständen wie Speerständer, Trommeln oder Lagerfeuer. Diese können in bestimmten Gebäuden erworben werden. Es gibt Gebäude in drei Kategorien: Musikgebäude, Waffengebäude, Nahrungsmittelgebäude. Die Gegner dieser Phase sind nicht mehr die Kreaturen der vorherigen Phase, sondern computergesteuerte Gruppen der eigenen Spezies, die sich im Verlauf dieser Phase zu einem eigenständigen Stamm entwickelt haben. Der Spieler kann mit diesen Gruppen interagieren und beispielsweise mit ihnen Krieg führen, Gegenstände stehlen, handeln oder durch musikalische Darbietung eine Allianz mit ihnen eingehen.” Hat man es geschafft, dass einem alle anderen Stämme unterworfen sind, kann es mir der nächsten Phase weitergehen.

Die Zivilisationsphase

Aus einem Stamm entwickelt sich eine gesamte Zivilisation – oder wie im Spiel genannt: Stadt. Kurz und kanpp: Ziel dieser Phase ist es, alle Städte auf dem Planeten zu beherschen – das ganze mit kriegerischen, religiösen, wirtschaftlichen oder diplomatischen Mitteln. Dazu kann man sich Fahrzeuge, Flugzeuge und Schiffe basteln. Danach baut man sich das ultimative Raumschiff, mit dem man in der nächsten und letzten Phase interagiert.

Die Weltraumphase

Hier spielt man am längsten, da es in dieser Phase am meisten zu entdecken gibt. Tausende Planeten warten darauf entdeckt zu werden, und mindestens doppelt so viele Kreaturen tummeln sich auf diesen Planeten. Die Kolonien auf diesen Planeten führen nun ein Eigenleben und der Spieler ist ab sofort nur noch für das Raumschiff verantwortlich, dass neue Planeten untersucht, Gewürze transportiert und verkauft, Kontakte mit anderen Zivilisationen knüft, Artifakte sucht und, und, und … Man muss sich Medallien erarbeiten, indem man verschiedene “Missionen” erfüllt. Beispiele wären da zum Beispiel: 100 Planetensysteme entdecken, 5 Kolonien erichten, 3 Kriege entfachen, … dies ist eine nahezu unendliche Phase, da es auch ein nahezu unendliches Universum ist, indem man sich frei bewegen kann. Alles was man dort machen kann aufzuzählen würde an dieser Stelle zu weit führen.

Mein Fazit

Ich finde dieses Spiel absolut genial und extrem kurzweilig. Mal von dem Kopierschutzgelaber abgesehen (was eh alles nur so halb wild ist), gibt es eigentlich kaum was zu meckern. Hin und wieder sind mir nur mal ein paar Übersetzungsfehler aufgefallen (sowas darf eigentlich nicht passieren), die aber glaube ich mit dem neusten Patch wieder gefixt worden sind. Spore lebt von den Editoren. Man kann sich Häuser, Autos, Flugzeuge, Schiffe und natürlich auch Kreaturen erschaffen – was wohl der größte Reiz an diesem Spiel ist.

Die Aleks’sche Empfehlung: Spore – kaufen, kaufen, kaufen!

Bis bald. Tschöö.

Projekt 52: Schatten

Woche 36 setzt sich mit dem Thema “Licht und Schatten” auseinander. Dieses Motto hatte ich noch zufällig im Kopf, als wir im Freizeitpark Phantasialand in einer langen Warteschlange vor einer Achterbahn standen. Und das ist dabei rausgekommen:


Bis bald. Tschöö.

SAEK Infoblog – Ausgabe 28

Mehr Risikokontrolle für KfW. Als Reaktion auf die Überweisungspanne bei der KfW hat Finanzminister Steinbrück heute mehr Riskokontrolle gefordert. Im Bayerischen Rundfunk sagte er, es sei unverständlich, dass niemand bei der KfW das Bestehen eines automatisierten Zahlungsverkehrs mit Lehman Brothers bemerkt habe. Der hessische Ministerpräsident Koch hat unterdessen eine Überprüfung der Organisationsstruktur der KfW-Bank gefordert. Nach der Überweisung von 350 Millionen Euro an Lehman Brothers kurz vor der Insolvenz wurden inzwischen zwei Vorstandsmitglieder und ein Bereichsleiter suspendiert.

Kinderzuschlag für mehr Familien. Der Bundesrat hat heute eine Gesetzesänderung zum Kinderzuschlag gebilligt. Demnach können ab 1. Oktober mehr als doppelt so viele Familien wie bisher einen Betrag von bis zu 140 Euro monatlich bekommen. Das Antragsverfahren wird einfacher, und die Mindesteinkommensgrenze wird auf 600 Euro bei Allenerziehenden und 900 Euro bei Paaren gesenkt. Darüber hinaus fasste der Bundesrat weitere Beschlüsse, unter anderem auch zu Einschnitten bei den Pensionen für Minister und Staatssekretäre.

Dramatische Eisschmelze in der Arktis. Zum zweiten Mal hintereinander war die Arktis in diesem Jahr von extrem wenig Eis bedeckt. Wie das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven heute mittelte, waren es nur noch 4,5 Millionen Quadratkilometer. Die langjährigen Sommerwerte liegen sonst immer zwischen 6 und 7,5 Millionen Quadratkilometern.

Und das Wetter. Das letzte offizielle Sommerwochenende zeigt sich nicht von seiner Schokoladenseite. Heute wechseln sich Sonne und Wolken ab, und die Temperaturen erreichen 12 bis 16 Grad. Morgen wird es zunächst freundlicher, aber nachmittags wird es ungemütlich mit Regen oder Sprühregen und maximal 12 Grad. Am Sonntag hat die Sonne dann kaum noch eine Chance, sich gegen den Regen durchzusetzen. Und so geht es auch in der kommenden Woche weiter: Nass und kalt.

 

Back from Cologne

Juhu. Nachdem ich gestern heute Früh halb 2 Zuhause angekommen bin und erst einmal wie tot ins Bett gefallen bin, gibt es hier nun einen kleinen Bericht über meine Kursfahrt nach Köln.

Am Montag ist nach der Ankunft in der Jugendherberge eigentlich nicht mehr viel gelaufen. Ich war total begeistert, dass es dort ungesichertes Wlan gab und hab darüber natürlich erstmal getwittert. Danach bin ich (wie es sich für einen Schwulen gehört) mit vier Mädels in die Kölner Innenstadt shoppen gegangen, wo ich direkt eine tolle Hose und ein Tshirt gefunden habe.

Kurzzusammenfassung vom Dienstag: Besuch des Köln/Bonn Flughafen (Neudeutsch: Köln/Bonn Airport), Besichtigung des “Hause(s) der deutschen Geschichte” in Bonn, danach durchgefressen im Schokoladenmuseum in Köln und zum Abschluss richtig hart gearbeitet in Köln-Ossendorf als Zuschauer bei der Fernsehsendung “Clever Spezial” (darüber gibts mal einen gesonderten Blogeintrag).

Der Mittwoch hingegen war recht entspannt. Nach einen kleinen Sightseeing Tour durch Köln mit einem extrem genialen Stadtführer, war ab 12 Uhr Freizeit (also Shopping und so) angesagt. Leider musste ich dann auch schon wieder die Sachen packen, denn gestern (Donnerstag) haben wir uns auf den Rückweg nach Plauen gemacht.

Dabei gabs allerdings einen kleinen Zwischenstop in Brühl, wo wir das Phantasialand besucht haben. Ein sehr geiler Freizeitpark. Neben dem 60-Meter hohen Freefall-Tower empfehle ich euch auch das Colorada-Adventure oder die Achterbahn “Black Mamba”.

Alles in allem wars eigentlich eine geniale Woche schöne 4 Tage, mit vielen bekloppten Leuten. Aber eins muss man schon sagen: Köln ist … keine … schöne … Stadt. Alles so trist, matt, dunkel, ungemütlich. Muh. Vielleicht geht das nur mir so, aber wohnen möchte ich da eigentlich nicht. Oder vielleicht doch … aber dann nur wegen den vielen Schwulen da. Muhi. Ogay … das wars. Eine Sache noch: wer Bilder von der Kursfahrt sehen möchte, möge einfach mal hier vorbeiklicken:

http://www.flickr.com/photos/aleksander9111/sets/72157607373942615/

Bis bald. Tschöö.