Liebe Grüße aus Usedom! Hier schreiben Jessi, Martin, Max und Aleks, die seit heute Wlan in ihrem Puff Zelt haben. Die Besitzer hier sind echt nett und haben uns schon in mehreren Hinsichten gerettet.
Die Anfahrt am Samstag war ziemlich anstrengend. So mit Fahrrädern, Schminkköfferchen und anderen Gepäckstücken und so … Besonders geil wars, als der Kupfer zwei Rentner einfach mal so überreden konnte, dass sie uns 3 Kilometer vom Bahnhof zum Campingplatz fahren – ansonsten hätten wir das Gepäck + Fahrräder so weit schleppen müssen. Der Kupfer weiß eben wie mans macht.
Nachdem wir das Zelt aufgebaut haben, sind wir Abends noch auf einen Junggesellenenabschied eingeladen worden. Sehr geil. Max und Aleks haben sich an einen Steg gesetzt und gekuschelt, weils so kalt war – und Jessi musste auf den Kupfer (Martin) aufpassen, weil der sich die Birne mit Algokohol zugeballert hat.
Der Sonntag war irgendwie eigenartig. Nachdem wir aufgewacht sind, haben Max und Aleks an einer Tanke leckere Brötchen gekauft, die wir zusammen mit Nutella gefuttert haben. Danach haben wir noch ne Runde gepennt – so bis um 3 oder so und sind später nochmal an den Strand gefahren. Abends haben wir uns in einer tollen italienischen Pizzeria mit leckerer Pasta verwöhnen lassen. Lecker!
Der einzige Nachteil war, dass wir auf dem Rückweg durch stockdunkle Felder fahren mussten, was auch der Grund für leichte Panikattacken von Max war. Nach 20 Minuten Fahrt durch die Dunkelheit haben wirs dann aber doch noch geschafft und sich (und sogar trocken) in unserem Heimzelt angekommen.
Das man hier trocken ist, ist nämlich gar nicht so selbstverständlich. Das Wetter ist ziemlich aufregend. Teilweise hat man Angst, dass einem das Zelt um die Ohren fliegt, teilweise ist es aber auch so, dass ne halbe Stunde später schon wieder die Sonne scheint und keine einzige Wolke am Himmel ist. Wir finden es zumindest ziemlich gemütlich und auf Ende der Woche soll das Wetter ja richtig schön werden.
Heute – am Montag – war die erste Nacht, in der sich mal niemand beschwert hat. Es war nicht zu kalt, nicht zu warm, nicht zu eng … man gewöhnt sich eben an die Zustände hier im Puff Zelt. Richtig ausgeschlafen waren Max, Martin und Aleks so richtig shoppen. Nicht das, was Männer sonst immer einkaufen, sondern Essen. “Fast-Fertignudeln”, Süßzeug, Kaugummis und was zu trinken – natürlich alkoholfrei. Irgendwie glauben wir jetzt sogar daran, dass wir die Woche überleben. Sieht ganz gut aus.
Jetzt ist es nun mittlerweile schon Abend (um 10) – Max kocht gerade die Fast-Fertignudeln und meckert, wie schlimm es doch hier schon wieder aussieht und wieviel im Zelt rumliegt (da kommt der Hausmann durch) – Aleks freut sich übers kostenlose Wlan hier im Zelt (Luxus?), Kupfer schaut dem Aleks beim Bloggen zu und Jessi ist aufm Klo. Könnte nicht besser “laufen” *hust*.
Wenn das Zelt noch steht, wir nicht verhungern (hoffentlich klappen die Nudeln) oder andersweitig sterben, lest ihr morgen vielleicht einen weiteren Blog von unserem großartigen Spontanurlaub an die Ostsee. Eure Penise Max, Aleks, Jessi und Martin.
Bis bald. Tschöö.