Aleks denkt nach #001

Hier ist sie nun endlich. Die erste, langersehnte Folge Nummero 1! (Achtung Sarkasmus inside!) Für euren Podcatcher oder RSS-Feed empfiehlt sich übrigens der Feedburner-RSS-Feed. Für alle iTunes-Süchtigen gibt es an dieser Stelle demnächst auch einen Link.

Lustigerweise hat mich direkt nach Uploaden dieser ersten Podcastfolge eine nette Dame bei Couchsurfing kontaktiert und mir ein Bett für kommendes Wochenende angeboten. Ob das vertrauenswürdig ist? Na mal sehen.


Viel Spaß beim Hören (und kommentieren – Feedback Leute, Feedback! :D).

Bis bald. Tschöö.

Was man mit 10000 € alles machen könnte …

Alle meine Kassenzettel, die ich von Tankstellen gesammelt habe zusammengerechnet, ergeben einen Gesamtbetrag von 2620,58 €. Und das sind ausschließlich die Spritkosten. Reifen, Kleinreparaturen, Wartung, Ölwechsel, TÜV und Co. (also die Dinge, wofür man die richtig großen Scheinchen locker machen muss) sind da noch gar nicht mit einberechnet. Samt Auto-Kauf an sich habe ich in den vergangenen 2 Jahren also locker über 10.000 Euro in die Automobilbranche investiert. Wenn man sich die Zahl so ansieht, definitiv ein weiteres Pro-Argument, das Auto abzumelden.

Bis bald. Tschöö.

Zur Not eben per Anhalter

Am 22.06. laufe ich einen Halbmarathon in Stuttgart. Das ist der Plan. Die Reise dorthin ist mit einem eigenen Auto eigentlich kein Problem, da ich aber auf genau dieses in nächster Zeit verzichten will/muss, wird die ganze Angelegenheit ein wenig komplizierter.

Die ersten Vorbereitungen sind schon getroffen. Frei nehmen, Unterlagen beim Stuttgart-Lauf einreichen und natürlich Joggen was das Zeug hält. Sportlich gesehen, sollte nichts schiefen gehen – ich fühle mich eigentlich recht gut vorbereitet.

Nun stellt sich die Frage: wie komme ich nach Stuttgart und vor allem: wie komme ich preisgünstig dorthin. Die Bahn fällt somit also schon mal weg. Vor ein paar Tagen habe ich mich bei Flinc angemeldet. Dort kann man sich als Fahrer oder Mitfahrer für bestimmte Strecken einschreiben und man wird dann praktisch automatisch vermittelt. Dass mir dort adäquate Fahrer angezeigt werden, bezweifle ich. Zwar ist Flinc in vielen Navigationsgeräten standardmäßig eingebaut, jedoch funktioniert das Konzept sicherlich aufgrund der mangelnden Popularität Flincs vorerst nur in größeren Städten. Plauen gehört nicht dazu. Außerdem sind es noch zwei Wochen bis ich die Mitfahrgelegenheit überhaupt benötige. Zulange hin, um wirklich einschätzen zu können, ob sich zu diesem Zeitpunkt ein Fahrer finden lässt. Heißt also erstmal abwarten.

Da mir Flinc als einzige Quelle jedoch etwas zu unsicher ist, habe ich mich noch bei Blablacar angemeldet. Dort muss man seine Fahrer selbstständig anschreiben. Es gibt gefühlt schon etwas mehr Auswahl als bei Flinc und mit den Preisen für eine Fahrt bin ich auch fast zufrieden. Aber auch hier das Problem: ich bin zu früh. Ich möchte schon einen Tag eher dort sein (Freitag, 21.06.) und bis Sonntag (23.06.) bleiben, um nicht ganz so gehetzt zu sein und auch etwas Zeit für Stuttgart und Leute zu haben. Blablacar scheint mir aber eine Alternative, falls das mit Flinc nichts wird. Mitfahrgelegenheit.de werde ich im Übrigen nur im äußersten Notfall benutzen, da diese Plattform seit einiger Zeit Geld für jede Vermittlung verlangt. Ziemlich frech.

So, dann kann ich eigentlich nur die Zeit abwarten und hoffen, dass ich irgendwann irgendwie in Stuttgart ankomme. Bleibt die Frage der Übernachtung. Dazu ist mir als erstes Couchsurfing.org eingefallen. Hört man ja nur Gutes von und austesten wollte ich das sowieso schon immer mal. Mit einem Klick ist man schon angemeldet (Facebook-Registrierung) und kann sich zu einem gewünschten Zeitpunkt “Hosts” an seinem Wunschort anzeigen lassen. Drei habe ich auf gut Glück mal angeschrieben und zusätzlich noch eine öffentliche Couch-Suche veröffentlicht. Bisher keine Antwort von niemanden. Na ob das was wird.

Per Zufall bin ich im Gesichtsbuch noch auf die Gruppe “Vegan Couchsurfing” gestoßen und siehe da: ein Gruppenmitglied ist tatsächlich aus Stuttgart. Also direkt mal angeschrieben. Allerdings ist sie selbst wohl an diesem Wochenende kaum da. Jedoch will sie ihre Mitbewohner nochmal konsultieren. Bislang kam aber auch von ihr noch keine Zu- oder Absage. Diese Variante wäre mir persönlich aber am liebsten.

Meine letzte Idee für eine Übernachtungsmöglichkeit wäre Gayromeo (Stichwort Bed  &Breakfast). Das wäre dann aber auch nur eine Notlösung. Schließlich müsste man da ständig erklären was, wieso und bla und dass man niiiiiiicht auf der Suche nach einem Sexdate ist, sondern einfach nuuuuur für zwei Nächte ein Bett braucht. Bitte, danke.

Wie ich feststellen musste, ist das mit den Mitfahrgelegenheiten und dem Couchsurfing gar nicht mal so unkompliziert. Vielleicht mache ich mir aber auch einfach zu viele Gedanken darüber und sollte es spontan kurz vor Abreise nochmal versuchen, denn auf den oben genannten Plattformen werden die meisten Inserate sowieso eher kurzfristig eingestellt. Obs klappt und wie es mir in Stuttgart ergeht (ich hoffe zumindest, dass ich es bis dorthin und zurück schaffe) – ich halte euch hier natürlich auf dem Laufenden. Wenn ihr Tipps fürs kostengünstige Reisen habt oder jemanden in Stuttgart kennt, dann meldet euch! :P

Bis bald. Tschöö.

Sommerloch

So langsam ist es soweit. Auch wenn hier in Plauen gerade aufgrund des Hochwassers Land unter herrscht, ist seit vorgestern offiziell Sommer. Wenn das Wetter so bleibt, kann man nur weit weg reisen. Meinem Urlaubsplan entnehme ich, dass es für mich dieses Jahr wohl nur kurze Städtetrips geben wird. Die Jacobswegwanderung über Frankreich und Spanien schiebt sich damit wieder mal ein Jahr auf.

Ende diesen Monats geht es für mich schon mal südwärts zum Stuttgart-Lauf. Mein erster Halbmarathon steht auf dem Programm (fleißige Facebookmitleser dürften das schon wissen). Alles Andere wird sich dann sicherlich spontan ergeben und mit viel Couchsurfing und Mitfahrgelegenheiten verbunden sein.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr schon für den Sommer gebucht oder wenigstens geplant? Könnt ihr mir neben Flinc, Blablacar und Couchsurfing noch andere gute Tipps für sparsames Reisen empfehlen. Und natürlich: was sind eure Geheimtipps für diesen Sommer? Wo muss ich  hin, was muss ich UNBEDINGT gesehen haben?

Bis bald. Tschöö.

Einen Tag Zattoo kostenlos in HD schauen

Wow, ich bin gerade etwas begeistert. Bekannterweise habe ich ja keinen TV-Anschluss. Ich schaue alle Dinge, die mich interessieren im Netz nach. Livestreams und Mediatheken sein Dank. Ab und zu kommt mir da auch Zattoo zwischen die Finger. Nervig ist nur die anfängliche Werbung. Die Qualität des Streams ist … okay, wie die anderen eben auch. Auf meinem Flatscreen ist das gerade so erträglich – irgendwie gewöhnt man sich eben dran.

Wer dort schon einen Account hat und mal für einen Tag kostenlos HD-Fernsehen schauen möchte, kann das mit dem Gutscheincode: Finale_24StdHiQ. Heute ist ja bekanntlich das große deutsche Championsleague-Finale, ihr wisst schon. Die Qualität kommt tatsächlich an DVD/Blue-Ray heran. Wer die passende iPhone oder iPad-App besitzt, kann auch dort für einen Tag in besserer Qualität schauen. Endlich macht Fernsehen schauen (weil ohne Verpixelungen) wieder Sinn, zumindest wenn ich jetzt noch einen Sender finde, der auch ein halbwegs ansehbares Programm sendet :D

Bis bald. Tschöö.

Endlich kann ich auch so cooooooole Fotos vorm Spiegel machen und zeigen, dass ich mir ein iPhone leisten kann!!!

Ich habe ein gebrauchtes iPhone 4 erstanden und meinen Prepaid-Tarif von Congstar in einen anderen transferiert. Das ist toll, denn meine Freunde müssen sich nun keine neue Nummer einspeichern. Allerdings ist das auch scheiße, weil der Tarif sich erst in ca. 3 Woche wirklich ändert. Angeblich technikbedingt. Was jetzt nicht so extrem schlimm wäre, denn schließlich könnte ich bis dahin noch auf die UMTS-Funktion verzichten, sondern einfach erstmal nur das Anruf- und Wlan-Zeug nutzen.

Dementsprechend wollte ich natürlich nicht auf meine Mikro-SIM warten und habe einfach meine bisherige normale SIM mit einer Nagelschere klein geschnibbelt (nach Youtube-Video-Anleitung). Hat überraschenderweise ohne defekte Technik funktioniert. Blöd nur: das iPhone ist erst ab 30.05.2013 simlockfrei. Jetzt habe ich also eine Woche lang ein iPhone, das noch kein Netz hat und ein altes Samsung-Handy, für das ich keine passende SIM-Karte habe. Ergo: Liebe Freunde, ich bin zurzeit nicht über mein Handy erreichbar.

Bis bald. Tschöö.

Vegan – Tag 30

Beeren Chrumble mit Agavendicksaft gesüßter Sojajoghurt, Früchte und (natürlich veganer) zerbröselter Dinkelkeks – in Lagen geschichten und mit Genuss gegessen! :D

Beeren Chrumble mit Agavendicksaft gesüßten Sojajoghurt, Früchten und (natürlich veganem) zerbröselten Dinkelkeks – in Lagen geschichtet und mit Genuss gegessen! :D

So, 30 Tage sind nun rum und es ist Zeit für ein kleines Fazit meiner bisherigen veganen Zeit. Ja, ihr lest richtig: bisherigen. Denn ich werde die Challenge ein wenig verlängern. Nicht nur, weil ich die Kein-Zucker-Regel komplett ignoriert habe, sondern weil es mir einfach gut geht, mir die Rezepte schmecken und ich noch gar nicht alle Gerichte aus dem Buch durch habe.

Blumenkohl mit Amarant-Paprika-Crunch

Blumenkohl mit Amarant-Paprika-Crunch

Nein wirklich, ich fühle mich toll. Meine Facebook-Freunde wissen, dass ich gestern tatsächlich 2 Stunden lang eine Jogging-Distanz von knapp 24 km überbrückt habe. Vegan for Fit hält also, was der Buchtitel verspricht. Eindeutig. Ich bin also guter Dinge, dass ich den Halbmarathon in ca. einem Monat in Stuttgart mit einer guten Zeit absolvieren werde.

Kürbis-Paprika-Gemüse und Tofu im Erdnuss-Kokos-Mantel

Kürbis-Paprika-Gemüse und Tofu im Erdnuss-Kokos-Mantel

Gewichtsmäßig hat sich seit meinem letzten Bericht nicht viel getan. Ich bin derzeit immer noch bei ca. 62 kg. Was okay ist. Zumindest wenn man bedenkt, dass ich gleichzeitig ja auch an meinen Muskeln gearbeitet habe. Aber 60 Kilo wäre schon toll.

Veganer Rhabarberkuchen

Veganer Rhabarberkuchen

Vegan nur ein Trend? Für mich, ja. Ich habe es ausprobiert und finde es wahnsinnig kompliziert. Im Supermarkt muss man an 3/4 der Ware vorbei laufen. Selbst in Süßigkeiten sind fast nur tierische Produkte. Das ist wahnsinnig anstrengend. Für mich ist die Lösung in Zukunft also eine unkonsequente vegetarische. Aus Überzeugung. Das heißt: kaum Fleisch und Fisch. Nur ab und zu (wenn mir mal danach ist) und in wirklich geringen Mengen. Wenn man sich nur ein wenig mit der Massentierhaltung in Deutschland beschäftigt, vergeht einem der Appetit darauf. Ganz verzichten möchte ich jedoch nicht (und ich sehe es durchaus als “Verzicht”). Jedoch kaufe ich ab sofort auch vegane Alternativen für Wurst und Käse. Auch wenn die etwas teurer sind, aber so viel esse ich davon eh nicht.

Kuhmilch? Muss auch nicht mehr sein. Ich habe mich während der Challenge in Dinkelmilch, Halfermilch, Mandelmilch, Reismilch und Sojamilch verliebt. Schon mal einen vereiterten Kuheuter gesehen? Da greift man beim nächsten Supermarktbesuch automatisch lieber zu den sowieso viel leckereren Alternativen. Tofu bleibt auch auf meinem Speiseplan. Das ist eine leckere Eiweißbombe (zumindest gut angebraten und gewürzt), die sehr vielfältig einsetzbar ist. Außerdem reduziere ich meinen Zuckerkonsum weiter und süße stattdessen mit dem Weltwunder “Agavendicksaft”.

Sojajoghurt ist ganz schön teuer, aber wird jedenfalls von mir ab sofort präferiert. Quark gibt es vegan so gut wie nicht zu kaufen, deshalb werde ich da wohl auf die Milchvariante zurückgreifen. Meine Mutter kauft die Milch immer bei einem Biohof aus einem Nachbardorf. Das ist doch ein guter Mittelweg, meint ihr nicht auch?

Gefüllte Auberginenröllchen mit Paprika-Zitronenavocado-Füllung und Tomatensoße

Gefüllte Auberginenröllchen mit Paprika-Zitronenavocado-Füllung und Tomatensoße

Und selbstverständlich treibe ich weiterhin (fast täglich) Sport. An meinem Bauch muss ich definitiv noch arbeiten. Ich will schneller und weiter joggen. Und hier und da noch ein wenig Krafttraining (1x die Woche).

Wenn es geht, ernähre ich mich also weiterhin vegetarisch, werde aber nicht zu so einem super-strengen “nein, das darf ich nicht essen”-Typ. Das wirkt nicht nur unsympathisch und eitel, sondern ist auch sehr anstrengend für das soziale Umfeld (“da weiß man ja gar nicht mehr, was man dir anbieten kann”). In Maßen ist alles erlaubt, aber ich schaue definitiv bewusster auf meinen Konsum (was tierische Produkte betrifft). Das ein oder andere vegane/vegetarische Kochbuch wandert deshalb sicherlich auch noch in meinen Besitz, sodass ich mich in Zukunft fast ausschließlich vegetarisch ernähren werde. Für mich (und mein moralisches und ernährungstechnisches Gewissen) der beste Weg.

… also bald! Noch sind ein paar Tage vegane Challenge angesagt!

Bis bald. Tschöö.

Lauf Aleks, lauf!

Das Thema Schuhe war mir schon des Öfteren einen Blogeintrag wert. Denn nicht nur Frauen kümmern sich um ihr Schuhwerk – nein, auch wir Männer! Vor allem jetzt, wo ich so viel Sport treibe, sind die richtigen Schuhe echt wichtig (und ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich bislang noch keine adäquaten Laufschuhe besitze). Ich werde demnächst wohl mal in den Schuhladen meines Vertrauens gehen und mich ausgiebig beraten lassen.

Nebenbei gesagt: Ich habe eigentlich keinen eigenen Schuhstil, so wie Tino. Der trägt immer so eine Art moderne Mokassins. Sie erinnern mich zumindest sehr daran :D Neulich kam der Spruch von ihm: “Nein, diese Schuhe sind nicht neu, die trage ich nur so selten, weil ich dazu helle Sachen anziehen muss.” So und jetzt seid ihr gefragt: bitte schreibt mir in die Kommentare: erstens natürlich welche Laufschuhe ihr mir fürs Joggen empfehlen könnt und zweitens welche Schuhe ihr im Alltag tragt. Sie sollten bequem sein, nicht schon nach einer Woche totgelatscht sein und natürlich stylisch aussehen.

Bis bald. Tschöö.