Wieso das Bürgergeld nicht funktioniert
Die Idee des Bürgergeldes ist es, dass jedem Staatsbürger ein bedingungsloses Grundeinkommen zur Verfügung steht. Klingt nach einer guten Sache, denn wenn mir 800 Euro im Monat zur Verfügung stehen, habe ich natürlich eine finanzielle Sicherheit und brauche mir um meine Zukunft keine Sorgen zu machen. Zusätzlich kann ich mir natürlich auch noch einen Job suchen und mein Bürgergeld damit um einiges aufstocken.
Problem 1: die Befürworter des Bürgergeldes gehen vom “guten Menschen” aus. Es wird erwartet, dass die meisten Menschen trotzdem arbeiten gehen und somit die Wirtschaft standhaft bleibt. Meiner Meinung nach wird es aber dennoch eine überwiegende Mehrzahl geben, die sich mit den 800 Euro zufrieden geben und keinen weiteren Beruf ausüben wird. Zudem: wenn man sich den Job aussuchen kann, wer wird dann hoch solche Tätigkeiten wie Putzen oder Müll sammeln freiwillig übernehmen? Man ist ja nicht mehr auf dieses Einkommen angewiesen.
Problem 2: Inflation. Das Kapitalismusprinzip bleibt dummerweise trotz Bürgergeld bestehen. Was bedeutet: wenn die Wirtschaft weiß, dass jedem deutschen Bürger 800 Euro zur Verfügung stehen, wird dieses Geld auch nicht mehr so viel wert sein. Die Preise werden deutlich ansteigen. So weit, dass es schlussendlich für jeden Einzelnen zwanghaft notwendig sein wird, einen Job anzunehmen, weil die 800 Euro dann nicht mehr zum leben ausreichen.
Fazit: das Bürgergeld ist an sich eine gute Sache, funktioniert aber ohne weitere Mechanismen so nicht. Oder was meint ihr?
Bis bald. Tschöö.
























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