Wieso das Bürgergeld nicht funktioniert

Die Idee des Bürgergeldes ist es, dass jedem Staatsbürger ein bedingungsloses Grundeinkommen zur Verfügung steht. Klingt nach einer guten Sache, denn wenn mir 800 Euro im Monat zur Verfügung stehen, habe ich natürlich eine finanzielle Sicherheit und brauche mir um meine Zukunft keine Sorgen zu machen. Zusätzlich kann ich mir natürlich auch noch einen Job suchen und mein Bürgergeld damit um einiges aufstocken.

Problem 1: die Befürworter des Bürgergeldes gehen vom “guten Menschen” aus. Es wird erwartet, dass die meisten Menschen trotzdem arbeiten gehen und somit die Wirtschaft standhaft bleibt. Meiner Meinung nach wird es aber dennoch eine überwiegende Mehrzahl geben, die sich mit den 800 Euro zufrieden geben und keinen weiteren Beruf ausüben wird. Zudem: wenn man sich den Job aussuchen kann, wer wird dann hoch solche Tätigkeiten wie Putzen oder Müll sammeln freiwillig übernehmen? Man ist ja nicht mehr auf dieses Einkommen angewiesen.

Problem 2: Inflation. Das Kapitalismusprinzip bleibt dummerweise trotz Bürgergeld bestehen. Was bedeutet: wenn die Wirtschaft weiß, dass jedem deutschen Bürger 800 Euro zur Verfügung stehen, wird dieses Geld auch nicht mehr so viel wert sein. Die Preise werden deutlich ansteigen. So weit, dass es schlussendlich für jeden Einzelnen zwanghaft notwendig sein wird, einen Job anzunehmen, weil die 800 Euro dann nicht mehr zum leben ausreichen.

Fazit: das Bürgergeld ist an sich eine gute Sache, funktioniert aber ohne weitere Mechanismen so nicht. Oder was meint ihr?

Bis bald. Tschöö.

Ein Auto ist mir erstmal nicht so wichtig

Ich scheine nicht der einzige zu sein, dem ein eigenes Auto erstmal nicht sehr wichtig ist. Ich habe ja n0ch nicht mal einen Führerschein. Grund ist der, dass ich zurzeit in einer kleinen Stadt lebe, in der ich mich wunderbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchschlagen kann. Der Führerschein und ein etwaiges eigenes Auto wären mir da einfach viel zu teuer.

Und solange ich noch mit Bus und Bahn fahren kann, werde ich wohl auch vorerst keinen Führerschein machen. Viel wichtiger war mit stattdessen die eigene Selbstständigkeit in Form einer eigenen Wohnung, fernab vom Hotel Mama.

Wie siehts mit euch aus? Hat ein eigenes Auto bei euch oberste Priorität oder nutzt ihr andere Wege um von “A” nach “B” zu kommen?

Bis bald. Tschöö.

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Pharao Anus II

(entstanden beim sinnlosen chatrouletten)

Bis bald. Tschöö.

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Hochgearbeitet

So. Schluss. Aus und vorbei. Meine fünfjährige Werbungsaustragekarriere ist hiermit offiziell vorbei. Gestern habe ich das letzte Mal zusammen mit meinem Freund die Werbungen sortiert, die dann vom Familien-Kollegium ausgetragen wurden.

Einen halben Cent pro Werbung konnte ich erwirtschaften. Zweimal die Woche mit je 5 bis 6 verschiedenen Werbungen. Zu Höchstzeiten sogar mal 13 oder mehr. Mal so im Kopf überschlagen dürften das 12 Stunden Arbeit pro Woche gewesen sein (Austragen+sortieren, das zwei mal) also 48 Stunden im Monat für einen Lohn zwischen 80 und 120 Euro. Macht einen Stundenlohn von knapp 2 Euro. Wums!

Dank tatkräftiger Unterstützung von allen möglichen Leuten, musste ich die Zeitungen auf Ende zu zum Glück nicht mehr alleine austragen, was meinen Stundenlohn in wahnsinnige Höhe schießen ließ, aber zwecks fehlender Motivation habe ich nun doch entschlossen aufzuhören. Die Ära “Haut- und Lungenkrebs durch Druckerschwärze”  ist damit beendet. Amen.

Bis bald. Tschöö.

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Mit Video und so

Ich habe ja zurzeit die Wahnvorstellung, dass ich alle tollen Dinge auf Video aufnehmen möchte, um diese dann via Vimeo oder Youtube der Welt zu zeigen, weil sie einfach so toll sind.

Problem 1: fehlende Kamera. Dazu habe ich mir vom Media Markt spontan mal eine Kodak ausgeliehen, weil 5 Millionen Pixel und einfach Hochladen drauf stand. So richtig gute Qualitätsbilder macht das Ding allerdings nicht, weshalb ich sie heute oder morgen auch wieder zurückwerfenschaffen werde.

Problem 2: das Schnittprogramm. Eigentlich möchte ich ja nicht viel mit meinen Videos tun. Lediglich Filmchen aneinander setzen und Teile herausschneiden, damit alles ein wenig dynamischer wird. Das höchste aller Gefühle wäre dann noch Musik darunter zulegen oder die Tonspur(en) zumindest einzeln zu bearbeiten.

Preislich sollte das natürlich auch kein Jahresgehalt sein. Aber wenn das Zeug so im Regal steht, kann man ja schlecht sagen, ob es den Anforderungen entspricht oder nicht. Werde wohl weiter testen müssen. Media Markt möge mir verzeihen.

Bis bald. Tschöö.

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